SAS Switching in Direct-Attached Storage-Umgebungen: zehn Profi-Tipps

SAS Switching in Direct-Attached Storage-Umgebungen: zehn Profi-Tipps (Bild: LSI Corporation) (PresseBox) (München, ) Gängige Server- und Storageszenarios beinhalten meist internen Festplatten-DAS (Direct Attached Storage), dedizierten externen DAS in Form von JBODs, shared externen Speichersysteme DAS, NAS oder SAS. Der generelle Trend geht hin zum vermehrten Einsatz von Netzwerk-Storage-Lösungen in Form von NAS oder Block-SAN. Es gibt aber auch weiterhin eine große Anzahl von Installationen mit externem und internem DAS. Hier können allerdings Probleme mit der Skalierbarkeit auftreten: Wenn in der DAS-Umgebung alle Ports verwendet werden, kann neuer Storage nur durch zusätzliche neue Server entstehen, was kostenintensiv ist und 'Storage Inseln' schafft. SAS Switching bietet eine kostengünstige, einfach handhabbare shared Storage Möglichkeit für rack-montierte Server und Storage-Installationen.

Die Profis von LSI haben zehn Tipps bzw. Regeln für den Umgang mit SAS Switching zusammengestellt, die auch aufzeigen, welche Vorteile dieser Ansatz durch die effiziente Verbindung verschiedener Server mit verschiedenen Storage-Lösungen bietet.

1. Erweitern Sie Ihre Möglichkeiten: Switching erweitert die Möglichkeiten von SAS in DAS-Umgebungen erheblich dadurch, dass verschiedene Server mit einem oder mehreren externen System verbunden werden können. Damit sinken Anschaffungskosten ohne Einbußen bei Erweiterungsoptionen in Kauf nehmen zu müssen. SAS Switching kann bis zu 1.000 Geräte unterstützen, um große SAS-Topologien und tiered Storagelösungen zu ermöglichen.

2. SAN Vorteile inklusive: SAS Switching bietet alle Vorteile eines gegen Ausfall gesicherten SAN mit der Leistung eines end-to-end native SAS 6 Gb/s Datenpfads. Damit sind zu einem günstigen Preis die gleichen Konsolidierungsvorteile realisierbar wie Fibre Channel oder IP SAN sie bietet.

3. Daten in der Nähe behalten: Shared und switched SAS bringt Storage näher an den Server, auch in Netzwerk- und Cloud-Umgebungen. Die Storage-Latenz sinkt dadurch.

4. Leistung erhalten: In virtualisierten Umgebungen kann die shared Storagekapazität unter eingeschränkten Zugriffszeiten leiden. SAS Switching sorgt durch die Nutzung des 6 Gb/s Protokolls für eine geringe Latenz und unterstützt so eine kontinuierliche Leistung des Storagesystems.

5. Ressourcenteilung für maximale Nutzung: SAS Switching ermöglicht es, dass verschiedene Hosts die Storageressourcen nutzen können und diese per SAS Zoning verwaltet werden, so dass eine Nutzungsmaximierung entsteht und 'Storage Inseln' vermieden werden.

6. Machen Sie sich das (Management) -Leben leicht: SAS Switching erlaubt es, die Vorteile virtueller Machine Migration zu nutzen und gleichzeitig das für DAS typische, einfache Management beizubehalten. Der LSI SAS Switch zum Beispiel enthält SAS Domain Management für die Port-Konfiguration, Zoning, Firmware Management, Diagnosen und Ansichten der SAS-Topologie.

7. Nicht einfach nur 6 Gb/s: Die aktuell verfügbaren SAS Switches von LSI unterstützen 6 Gb/s für jeden der 16 4-lane SAS Ports, aggregiert also 24 Gb/s pro Port oder 384 Gb/s pro Switch.

8. Mit Blick zurück die Zukunft im Auge: Die nächste Generation 12 Gb/s SAS wird rückwärts kompatibel sein, so bleiben aktuelle Investitionen in 6 Gb/s und 3 Gb/s Lösungen geschützt.

9. Seien Sie wählerisch: Unterschiedliche Umgebungen können Vorteile aus der Implementierung der SAS Switch-Technologie ziehen, so zum Beispiel: Applikationen, die shared und pooled Storage benötigen, erhöhte Connectivity oder Verfügbarkeit; aber auch Kunden, die weniger Erwerbskosten wünschen oder verschiedenen Server mit verschiedenen Storageressourcen verbinden wollen, ebenso wie Tiered Storage Konfigurationen mit SATA+SAS Laufwerken.

10. Profitieren Sie vom Kostenvorteil: Fibre Channel findet häufig aufgrund der hohen Leistung Einsatz, ist aber teuer. iSCSI ist kostengünstiger, aber nicht so leistungsstark. SAS Switching liefert größere Performance zu geringeren Kosten. Ein weiterer Kostenvorteil entsteht, wenn end-to-end SAS implementiert wird - vom Server zum Switch zum externen Storagesystem.

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