gisunt®Klinik für integrative Medizin arbeitet erfolgreich mit maintrac®

(PresseBox) (Bayreuth / Wilhelmshaven, ) Die maintrac®-Methode wird von Kliniken immer häufiger in die Therapie von Krebs eingebunden. So setzt auch die gisunt®Klinik für integrative Medizin bereits seit zehn Jahren verstärkt auf das Verfahren, wenn es darum geht die Heilungschancen von Krebspatienten zu verbessern. Und das mit beachtlichem Erfolg: Dem Ärzteteam um Prof. Dr. med. Holger Wehner, Ärztlicher Direktor der Wilhelmshavener Klinik, gelang es unter Einsatz von maintrac® unter anderem ein Kind vor dem damals scheinbar sicheren Tod zu bewahren.

"Ich war zunächst selbst skeptisch als ich das erste Mal über das Verfahren las", gibt Prof. Dr. med. Holger Wehner, der in der gisunt®Klinik hauptsächlich Patienten in späten Krebs-Stadien behandelt, unumwunden zu. Diese Skepsis sei allerdings rasch verflogen. "Ich lernte schnell, dass maintrac® bei der Therapie von Krebs eine echte Hilfestellung und der mikroskopischen Tumorentwicklung um Monate voraus ist. Außerdem macht es die Sensitivität von Tumoren 'auf einen Blick' erfassbar", so der Ärztliche Direktor.

Entwickelt wurde das maintrac®-Verfahren, mit dem im menschlichen Blutkreislauf zirkulierende epitheliale Tumorzellen (CETC) aufgespürt werden können, von der Laborpraxis Dr. Pachmann im Transfusionsmedizinischen Zentrum Bayreuth (TZB). Eine einfache Blutprobe genügt, um Rückschlüsse auf die wirksamste und individuell auf den Patienten zugeschnittene Krebstherapie zu ziehen. Die Einsatzszenarien von maintrac® sind in diesem Umfeld vielseitig: So kann das Verfahren etwa als Chemo-Sensitivitätstest, zur permanenten Therapie-Erfolgskontrolle, für den Nachweis der Wirksamkeit einer Therapie und auch zur Überwachung der Rezidiv- sowie Metastasenfreien Zeit genutzt werden.

Prof. Dr. med. Holger Wehner kann in der Anwendung von maintrac® an der gisunt®Klinik auf beachtliche Erfolge verweisen: Darunter der Fall eines kleinen Jungen, der an einer Geschwulst im Mundraum (embryonalen Rhabdomyosarkom) litt und in einer anderen Klinik zuvor chemotherapiert sowie operiert wurde. "Die dortigen Ärzte glaubten offenbar, den Tumor mit der Chemotherapie verkleinert und danach operativ entfernt zu haben. Sarkome neigen jedoch dazu, dass sie schnell und stark metastasieren und der Tumor schließlich wiederkommt, was den Patienten letztlich umbringt", erläutert Prof. Dr. med. Holger Wehner. Immerhin wiesen die Pathologen nach, dass die Chemotherapie vor der Operation keine Wirkung auf das Tumorgewebe entfaltet hatte, weshalb die Eltern einer adjuvanten Fortführung nicht zustimmen konnten. "Somit begann der Kampf, die Wiederkehr des Tumors nach Möglichkeit zu verhindern", so Prof. Dr. med. Holger Wehner.

In seiner Klinik half maintrac® schließlich die Situation des Jungen richtig einzuschätzen. So lieferte das innovative Verfahren eine hohe Tumorlast zu Tage. Der Junge wurde daraufhin mit Immunstimulatoren therapiert, die die körpereigenen Abwehrreaktionen des jungen Patienten gegen den Tumor aktivierten. Die Tumorlast sank daraufhin. "Ohne maintrac® hätte die Neigung zum Rezidiv in diesem Fall nicht so zeitig erkannt werden können", erklärt Prof. Dr. med. Holger Wehner und verweist auf die prognostischen Erkenntnisse, die mit dem Verfahren gewonnen werden können und von denen schon viele Patienten der gisunt®Klinik profitieren konnten.

"Immer mehr Fälle aus der Praxis, wie auch die aus Wilhelmshaven, zeigen, dass die personalisierte Therapie von Krebspatienten unter Anwendung von maintrac® erfolgsversprechend ist", erklärt Dr. med. Ulrich Pachmann, Leiter der Laborpraxis Dr. Pachmann, unter Verweis auf die positiven Erfahrungsberichte, die ihn regelmäßig erreichen. Er geht davon aus, dass sich das Verfahren hierzulande weiter durchsetzen wird, zumal immer mehr Krankenkassen überlegen, die Kosten der maintrac®-Anwendung zu übernehmen, weil der Patient in gleicher Zeit eine bessere Hilfe erhalten kann.

Weitere Informationen unter www.maintrac.de sowie www.gisunt-klinik.de

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