REHAU schafft Ort der Begegnung

Im "Rheniumhaus" hält neuer Geist der offenen Bürokultur Einzug
30 Bohrungen rings um das Rheniumhaus sind notwendig, um das Erdgeschoss zukünftig mittels Erdwärme heizen und kühlen zu können (PresseBox) (Rehau, ) Seit bei Polymerspezialist REHAU Anfang April die Bauarbeiten zur Neugestaltung des Verwaltungsgebäudes "Rheniumhaus" am Stammsitz Rehau begonnen haben, stehen die Maschinen kaum still. Der unter dem Projektnamen "Lithium" laufende Umbau sieht eine komplette Entkernung des Erdgeschosses vor, das künftig in zwei komplementäre Welten unterteilt wird. Der sogenannte Open Space weist mit seiner Offenheit und Transparenz in ein neues Zeitalter der Bürokultur. Das großzügige und weiträumige Terrain bietet Mitarbeitern und Besuchern verschiedenste Sitzgelegenheiten, etliche offene Besprechungszimmer sowie eine bewirtete Espresso-Bar.

Etwas zurückgezogener und introvertiert dagegen zeigt sich der geschlossene Bereich, auch als "Enclosed Space" bezeichnet. Diese Zone steht für Schulungen der REHAU Akademie oder vertrauliche Gespräche und Besprechungen zur Verfügung. Dort angesiedelt ist auch der neue "Hörsaal", eine Aula, die Platz für bis zu hundert Personen bietet.

"Alle Menschen, die das Rheniumhaus betreten, sollen sich wohlfühlen. Wir möchten den Eingangsbereich zu einer großzügigen Stätte der Begegnung machen, zu einem Ort der Kommunikation und Kreativität", beschreibt Klaus Würschinger von dem mit der Umgestaltung beauftragten Berliner Architekturbüro WeberWürschinger, das neue Foyer des Familienunternehmens.

Den jährlich rund 4.000 internen und externen Besuchern sowie den etwa 200 Mitarbeitern, die im ersten und zweiten Stock des 1967 entstandenen Verwaltungsgebäudes arbeiten, präsentiert sich das Rheniumhaus nach der Fertigstellung in neuem Gewand: Ein ausgeklügeltes Farb-, Material- und Lichtkonzept trägt ebenso dazu bei wie das abwechslungsreiche Spiel mit unterschiedlichen Materialien, Vorhängen, Bodenbelägen und Einrichtungsgegenständen.

Das Konzept spiegelt das "Ja" zur Region Hochfranken wider. "Wir investieren über fünf Millionen Euro in die Baumaßnahmen, die im Frühsommer 2012 abgeschlossen sein werden", informiert Projektleiter Reinhard Dietel und verweist darauf, dass für den Umbau überwiegend einheimische Handwerker beauftragt und Materialien aus der Gegend zum Einsatz kommen werden. So wird beispielsweise Epprechtsteiner Granit verbaut, der sich vom Vorplatz bis in den Open Space hineinzieht, und Leder von der benachbarten Unternehmung "Südleder" für den Bezug der Möbel im Open Space verwendet.

Auch außerhalb des Gebäudes sind umfangreiche Veränderungen geplant. Eine Freiflächenheizung im Eingangsbereich sorgt dafür, dass Besucher im Winter das Verwaltungsgebäude trockenen Fußes erreichen. Sitzgelegenheiten im Grünen sind geplant, sogar ein Gartenbesprechungszimmer im Innenhof zwischen den Gebäudetrakten "Rheniumhaus" und "Iridium" soll entstehen.

"Mit den Umbaumaßnahmen möchten wir die Kommunikation der Mitarbeiter untereinander sowie individuelle Freiräume für unsere Firmenangehörigen weiter fördern. Sowohl im Außenbereich als auch im großzügigen Foyer wird künftig genügend Platz für Meetings und Besprechungen zur Verfügung stehen", sagt Dietel.

Selbstredend setzt REHAU in dem Umbau die Themen Nachhaltigkeit und Energieeffizienz, die zur Grundausrichtung des Unternehmens zählen, konsequent mit dem Einsatz eigener Produkte um.

Neben einer Reduzierung der Energiekosten von rund 280.000 Euro pro Jahr können durch die Baumaßnahme auch die CO2-Emissionen um stattliche 2.585 Tonnen pro Jahr gesenkt werden. Damit leistet REHAU erneut einen wesentlichen Beitrag zum Schutz der Umwelt und forciert zudem die Gewinnung erneuerbarer Energien, um eine sichere und ausreichende Energieversorgung kommender Generationen zu gewährleisten.

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REHAU AG + Co
Otto-Hahn-Str. 2
D-95111 Rehau

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