Western Digital steigt mit der weltweit ersten Serial-ATAFestplatte

(PresseBox) () München, 11. Februar 2003 – Western Digital Corp. (NYSE: WDC)
kündigt mit der WD Raptor die erste Enterprise-Serial-ATA-
(ESATA) Festplatte für den Enterprise-Markt an. Die Spezifikationen
der neuen Festplatte erfüllen alle Anforderungen von System-
Integratoren und Storage-Anbietern: 1,2 Millionen Stunden MTBF
(Mean Time Between Failure), 10.000 Umdrehungen pro Minute, eine
mittlere Zugriffszeit von 5,2 Millisekunden und eine Garantie von fünf
Jahren.

„In den letzten drei Jahren sind die Geschäfte von Western Digital sehr
erfolgreich verlaufen“, so Arif Shakeel, President und COO von Western
Digital. „Die Entwicklung eines Produktes für den Enterprise-Markt ist ein
wichtiger Schritt für unser weiteres Wachstum. Mit der Vorstellung dieses
Produktes weiten wir unser Engagement über den für uns durchweg
profitablen Desktop-Markt hinaus aus und stellen das einzigartige Knowhow
von Western Digital nun auch für den Enterprise-Markt zur
Verfügung. Im Hinblick auf das explosionsartige Storage-Wachstum, das
prognostiziert wird, ist Western Digital folglich ideal positioniert, um auch
in Zukunft eine wichtige Rolle auf dem Storage -Markt zu spielen.“
Laut dem Marktforschungsunternehmen IDC wird der Storage-Bedarf von
2002 bis 2006 jährlich um durchschnittlich 46 Prozent steigen, mit einer
allmählichen Zunahme auf ca. 60 Prozent im Jahr 2006. Gleichzeitig
erwarten Experten der Storage -Industrie, einschließlich IDC, dass sich der
durchschnittliche Anstieg der IT-Budgets in dieser Zeit nur im Bereich
eines einstelligen Prozentsatzes pro Jahr bewegen wird. Daher suchen viele

Unternehmen nach innovativen Möglichkeiten, ihre Speicherkapazitäten
möglichst kostengünstig zu erhöhen.
Serial ATA (SATA) ist eine neue Schnittstellen-Technologie, die Storage-
Anbietern und Unternehmenskunden das für Enterprise -Umgebungen
erforderliche Höchstmaß an Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit, Skalierbarkeit
und Performance bietet. Neben einer SATA-Schnittstelle hat Western
Digital die WD Raptor mit einer neu entwickelten Mechanik der
Enterprise-Klasse ausgestattet, um sicherzustellen, dass diese Festplatte die
Anforderungen von Unternehmen sieben Tage die Woche rund um die Uhr
zuverlässig erfüllt.
Bei der Entwicklung und Fertigung der WD Raptor hat Western Digital
seine im ATA-Geschäft bewährten Economies of Scale und High-Volume-
Produktionsprozesse auf eine Plattform der Enterprise-Klasse übertragen.
Das Ergebnis ist eine ESATA-Festplatte, die gegenüber SCSI-Geräten
einen erheblichen Kostenvorteil bietet.

Bei Storage-Systemen machen die Festplatten normalerweise den Großteil
der Kosten aus. Die WD Raptor ermöglicht Storage-Anbietern und System-
Integratoren jeder Größenordnung, die Kosten der Storage-Hardware für
ihre Kunden zu minimieren, ohne Kompromisse hinsichtlich der
Zuverlässigkeit, Datensicherheit oder Performance eingehen zu müssen.
„Erstmals können Storage -Anbieter, System-Integratoren und Anwender
auf dem Enterprise-Markt von den High-Volume- und Low-Cost-Vorteilen
der ATA-Technologie profitieren, ohne auf die Zuverlässigkeit und
Performance einer Plattform der Enterprise-Klasse zu verzichten“, sagt
John Donovan, Vice President des Marktforschungsunternehmens
TrendFOCUS. „TrendFOCUS schätzt, dass ATA-Storage derzeit mehr als
zehn Prozent des Enterprise-Marktes ausmacht. SATA wird einen
zunehmenden Prozentsatz von SCSI-Festplatten im Enterprise-Markt
ersetzen. Durch die Kombination von SATA, 10.000 UPM und einer
Enterprise-Mechanik kann Western Digital mit der neuen WD Raptor seine
Position unter den Mitbewerbern im Enterprise-Markt in entscheidendem
Maße stärken.“

SATA bietet auf der Systemebene von Enterprise-Umgebungen zahlreiche
Vorteile, wie beispielsweise die Point-to-Point-Konfiguration, durch die
jedes angeschlossene Gerät in einer vernetzten Umgebung die volle
Bandbreite nutzen kann. Weitere Pluspunkte von SATA sind
Skalierbarkeit, Hot-Plug-Fähigkeit und eine fortschrittliche
Fehlererkennung für die Datensicherheit.
„Die SATA-Festplatte WD Raptor ist ein wichtiger Meilenstein für die
Weiterentwicklung des Enterprise-Storage-Marktes“, so Barbara Murphy,
Vice President of Marketing bei 3ware, einem Anbieter von SATA -RAID
(Redundant Array Independent Disk)-Controllern. „WD liefert
Zuverlässigkeit und Performance der Enterprise-Klasse zu einem äußerst
attraktiven Preis und ermöglicht dadurch die wirtschaftliche
Implementierung von Redundanz mit RAID-Technologie innerhalb der
gesamten Unternehmensumgebung.“

Der Preis der WD Raptor wird voraussichtlich ca. 30 Prozent unter dem
Preis vergleichbarer SCSI -Festplatten liegen. Zunächst wird die Festplatte
mit einer Kapazität von 36 GB erhältlich sein. Die WD Raptor glänzt mit
einer mittleren Zugriffszeit von 5,2 Millisekunden, einer MTBF von 1,2
Millionen Stunden, 10.000 UPM sowie fünf Jahren Garantie. Darüber
hinaus ermöglicht sie Datentransferraten von 150 MB/Sek. über die SATASchnittstelle.
Da die angestrebte mögliche Bandbreite von SATA bei 600
MB/Sek. liegt, ist die Zukunftssicherheit dieser Technologie für Storage -
Anbieter und Unternehmen auch in den kommenden Jahren gewährleistet.
Die WD Raptor wird in Deutschland voraussichtlich im April zu einem
Preis von ca. 200,-- Euro erhältlich sein.


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