Sicherheitsindex Q3 zeigt wachsende Skepsis gegenüber mobilen Datenträgern

Check Point-Sicherheitsindex, Q3-2005: Skepsis gegenüber mobilen Datenträgern steigt, aber KMUs kümmern sich weniger über um Haftungsrisiken und Zuständigkeiten
(PresseBox) (Hallbergmoos, ) Der im Oktober 2004 von Check Point Software Technologies ins Leben gerufene Sicherheitsindex findet immer größere Resonanz bei den Klein- und Mittelständischen Unternehmen (KMUs). Bis zum 30.09.2005 nutzten mehr als 3.100 Firmen (2.500 bis 30.6.05) mit einer Größe von 1 bis 500 Mitarbeitern den kostenlosen Online-Check zur Ermittlung ihrer IT-Sicherheitslage.

Mobile Datenträger weiter im Blick

Weiterhin im Blickfeld der Verantwortlichen in den KMUs stehen im 3. Quartal die mobilen Datenträger der Mitarbeiter und die innere Sicherheit. Beantworteten in Q2 noch fast 76 % die Frage: “Nutzen Sie bzw. Ihre Mitarbeiter mobile Datenträger zum Transport von Daten?“ mit Ja, taten dies in Q3 nur noch 70 % der Befragten. Keinerlei mobile Datenträger zum Transport von Daten zu nutzen, gaben in Q3 mehr als 16 % an, in Q2 waren dies noch 11 %.

Mehr Vertrauen in Geschäftsprozesse

Sicherer fühlen sich die KMUs auch in der Kontinuität ihrer Geschäftsprozesse. Auf die Frage:“ Welche Geschäftsprozesse sind von einem Netzwerk-/Internetausfall betroffen?“ sahen nur noch 65 % der Befragten sehr große bis mittlere Beeinträchtigungen in der Kommunikation mit Kunden. In Q2 waren dies noch 69 %. Am deutlichsten zeigte sich das zunehmende Vertrauen beim Online-Business. Sahen im 2. Quartal noch 26 % diesen Geschäftsprozess als stark bis mittel gefährdet an, waren es in Q. 3 nur noch 21 % aller Teilnehmer.

Nachlässigkeiten schleichen sich ein

Mit dem Vertrauen wächst allerdings auch wieder die Unbekümmertheit im Unternehmen. So informieren sich in Q3 rund 8 % der KMUs nicht regelmäßig über EDV-Sicherheit und damit verbundene Haftungsrisiken. In Q2 waren es nur 4 % aller befragten Organisationen. Und auch bei den Zuständigkeiten für IT-Sicherheit gab es deutliche Verschiebungen. Nicht klar geregelt sind diese bei 13 % (8 % in Q2), in die Hände eines „erfahrenen Bekannten“ legen wieder 5 % (1 % in Q2) aller Beteiligten die IT-Sicherheit im Hause.

Hintergrund: Check Point-Sicherheitsindex

Als praktisches Kontrollinstrument konzipiert, soll der Check Point-Sicherheitsindex kleinen und mittelständischen Unternehmen eine einfach zu nutzende Plattform bieten, um möglichst unkompliziert, kostenfrei und herstellerneutral den aktuellen Status ihrer IT-Sicherheit abzuklären und individuelle Handlungsempfehlungen zu erhalten. Als eine Art „elektronischer Coach“, der speziell im KMU-Segment die Sicherheitsthematik sensibilisieren soll, stellt der Index folgende Kriterien in den Vordergrund: technische Einrichtungen gegen Angriffe innerhalb und außerhalb des Unternehmensnetzes, technische Einrichtungen gegen Datenverlust, organisatorische Regelungen zum Umgang mit Daten sowie funktionsspezifische Überprüfungsmechanismen. www.sicherheitsindex.de steht allen interessierten Unternehmen zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung. Die Ergebnisse werden anonym ausgewertet und vierteljährlich veröffentlicht. Weitere Informationen unter www.checkpoint.de und www.sicherheitsindex.de.

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