c't über Tücken der Handy-Synchronisation

Handys und PCs zum Gespräch bitten
(PresseBox) (Hannover, ) Adressen und Termine ins Handy einzutippen ist Strafarbeit. Viel bequemer ist es, die Kontaktdaten vom PC aus auf das Handy zu übertragen.
Der Teufel steckt allerdings im Detail. Im schlimmsten Fall verliert der Anwender beim Synchronisieren einen Teil seiner Daten, so das Computermagazin c't [2] in der aktuellen Ausgabe 24/05.

Persönliche Daten wie Adressen oder Termine lassen sich mit einem PIM-Programm bequem am PC bearbeiten und pflegen, um sie dann regelmäßig mit dem Handy abzugleichen. Die PC-Software als kostenfreie Dreingabe zum Handy übernimmt die Synchronisation mit dem Rechner. Doch stimmen die Eingabemöglichkeiten der PC-Adressverwaltung oft nicht mit denen des Handys überein. So arbeiten die meisten Programme mit Outlook von Microsoft zusammen, das etwa in den Kontakten viele verschiedene Eingabefelder bietet, während die Handys weitaus weniger zur Verfügung stellen.
Da es sich bei der Synchronisation um einen gegenseiten Abgleich handelt, können zum Beispiel Teile von im PC gespeicherten Notizen schlicht verloren gehen, weil das Handy den Text ab einer bestimmten Zeichenanzahl abschneidet.

Störend ist auch, wenn das Handy nur ein Feld für Vor- und Zunamen hat und die Namen nach einem Abgleich mit dem PC nur nach Vornamen sortieren kann. In anderen Fällen kommt die Synchronisation gar nicht erst zustande oder benötigt sehr viel Zeit. "Es sind viele kleine Probleme, die den Anwender auf der Suche nach einer Lösung zur Verzweiflung bringen können", erläutert c't-Redakteur Rudolf Opitz. Die erste Hilfe ist aber ganz banal: Am besten man schaut auf die Webseite des Herstellers, ob nicht eine aktuelle Version der Software vorliegt. Außerdem sollte man bei drahtloser Übertragung unbedingt die Treiber und Hardware installieren, bevor die Synchronisations-Software auf der Festplatte landet.

Am bequemsten lässt sich eine PIM-Synchronisation per Funk, also mit Bluetooth bewerkstelligen, das Handy bleibt einfach in der Jackentasche. Bei einer Übertragung per Infrarot müssen Handy und Gegenstelle genau positioniert werden, ganz klassisch geht es auch mit einem Kabel.

Wer besonders umfangreiche Funktionen nutzen möchte, viel Speicherplatz benötigt und das nötige Kleingeld hat, greift besser gleich zum PDA-ähnlichen Smartphone statt zum simplen Handy. Mit eigenem Betriebssystem, das dieselbe Sprache wie ein PC spricht, fällt der Datenabgleich besonders leicht. (rop)

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Anja Reupke
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