Steigerung beim Softwareumsatz – verhaltenes Systemintegrationsgeschäft

SoftM Konzernzwischenbericht zum 30.09.2005
(PresseBox) (München, ) • EBT im dritten Quartal von 0,4 Mio. Euro (Vj. 0,1)
• Verbesserung beim EBT nach neun Monaten auf 0,2 Mio. Euro (Vj. –0,4)
• Steigerung des Softwareumsatzes um 16% auf 11,5 Mio. Euro (Vj. 9,9)
• Neun-Monats-Umsatz von 53,5 Mio. Euro (Vj. 60,4)
• Umsatz von 77 Mio. Euro und EBT von 1,7 Mio. Euro für 2005 erwartet

Im dritten Quartal 2005 konnte sich SoftM beim Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) weiter verbessern und erzielte ein EBT von 0,4 Mio. Euro (Vj. 0,1). Das Neun-Monats-EBT stieg auf 0,2 Mio. Euro und liegt damit deutlich über dem Vorjahreswert von –0,4 Mio. Euro. Der Konzernumsatz betrug im dritten Quartal 2005 17,9 Mio. Euro (Vj. 20,5). Der Neun-Monats-Umsatz lag bei 53,5 Mio. Euro (Vj. 60,4). Während bei der Standardsoftware ein deutlicher Zuwachs zu verzeichnen war, blieb der Beratungsumsatz leicht unter dem Vorjahreswert. Wie schon in den ersten beiden Quartalen bewegt sich der Umsatz im Bereich Systemintegration deutlich unter Vorjahresniveau.

Standardsoftware
Der Umsatz im Geschäftsbereich Standardsoftware – das sind Lizenzerlöse und Pflegegebühren – lag nach neun Monaten bei 11,5 Mio. Euro (Vj. 9,9) und damit um 16% über dem Vorjahr. Auch gegenüber dem bereits guten ersten Halbjahr 2005 (7,3 Mio. Euro), das um 8% über dem Vorjahr lag, konnte SoftM im dritten Quartal bei der Standardsoftware nochmals deutlich zulegen. Der Quartalsumsatz von 4,2 Mio. Euro (Vj. 3,1) bedeutet eine Steigerung um 35%, zu welcher auch die im dritten Quartal übernommene Solitas Informatik AG beigetragen hat.

Beratung
In den ersten neun Monaten 2005 erzielte SoftM im Geschäftsbereich Beratung –Dienstleistungen rund um die Standardsoftware – einen Umsatz von 15,8 Mio. Euro (Vj. 16,7). Im dritten Quartal lag der Beratungsumsatz bei 5,0 Mio. Euro (Vj. 5,4) und damit nahezu auf Vorjahresniveau. Die leicht gesunkene Nachfrage nach Consulting-Leistungen spiegelt die verhaltene Investitionsstimmung im Mittelstand wider.

Systemintegration
Im Geschäftsfeld Systemintegration – Produkte und Services für IT-Infrastruktur – lag der Umsatz im dritten Quartal bei 8,7 Mio. Euro (Vj. 12,3) und nach neun Monaten bei 26,2 Mio. Euro (Vj. 33,8). Hier hat sich insbesondere die erhebliche Preissenkung ausgewirkt, die IBM bei den von SoftM vertriebenen Rechnerfamilien iSeries und pSeries sowie den Storage-Systemen Ende vergangenen Jahres durchgeführt hat. Der Preisverfall um ca. 25% konnte nur zum Teil durch erhöhte Stückzahlen kompensiert werden. Ein weiterer Faktor: Der Vergleichsumsatz des Vorjahres war durch Großaufträge im ersten Halbjahr 2004 beeinflusst.

Ergebnis
SoftM erzielte im dritten Quartal ein operatives Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) von 1,6 Mio. Euro (Vj.1,6). Nach neun Monaten beläuft sich das EBITDA auf 3,5 (Vj. 4,3). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) stieg im dritten Quartal auf 0,4 Mio. Euro (Vj. 0,1). Nach neun Monaten beläuft sich das EBT auf 0,2 Mio. Euro (Vj. –0,4).

Auch der Jahresüberschuss konnte gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert werden. Im dritten Quartal wurde ein Überschuss von 0,2 Mio. Euro erwirtschaftet (Vj. –0,2). Nach neun Monaten betrug der Überschuss –0,1 Mio. Euro (Vj. –0,9). Der Jahresüberschuss je Aktie lag zum 30.09.2005 bei –0,01 Euro (Vj. –0,16).

Der operative Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit lag nach neun Monaten bei 10,3 Mio. Euro (Vj. 8,5). Der Finanzmittelbestand belief sich zum 30.09.2005 auf 4,5 Mio. Euro (Vj. 3,8).

Ausblick
Das Marktumfeld von SoftM hat sich im dritten Quartal 2005 gegenüber dem ersten Halbjahr nicht verändert. Die Investitionsbereitschaft im Mittelstand bleibt zurückhaltend. Das Geschäft im Bereich Systemintegration liegt deutlich unter den Erwartungen. Daher wurde durch die Verschmelzung im Bereich Systemintegration die Möglichkeit geschaffen, Synergien zu nutzen und die zunehmende Nachfrage nach hochspezialisierten IT-Infrastruktur-Lösungen gezielter zu bedienen. Nach dem bisherigen Geschäftsverlauf, bei dem das schwache erste Quartal in der Folge nicht kompensiert werden konnte, rechnet der Vorstand bei einem erheblich niedrigeren Umsatz von 77 Mio. Euro (Vj. 87,5) mit einer Steigerung des EBT auf 1,7 Mio. Euro (Vj. 1,1).

Der vollständige Konzernzwischenbericht zum 30.09.2005 steht zum Download auf www.softm.com bereit.

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