„Planungen für Versicherungen werden leichter“

TIA innovations verfeinert ihr Absatzplanungsprogramm - Interview mit Gerhard Ritz
(PresseBox) (Böbingen, ) TIA-Geschäftsführer Gerhard Ritz hat die TIA seit der Gründung 1976 immer weiter spezialisiert, so dass die eine Idee die Absatzplanung und Prognose mit Software-Unterstützung einfacher und genauer zu machen, Realität wurde. Zahlreiche Preise, Auszeichnungen und eine gleichermaßen große wie reputierliche Anzahl von Kunden, die dieses TIA Software-Tool mit dem Namen A3 nutzen, sind eigentlich Beleg genug für den Erfolg der Idee. Doch gemäß dem Grundsatz „Stillstand ist Rückschritt“ hat die TIA ihr A3-Produkt mit A3i weiter verfeinert und erstmals der Versicherungsbranche zugänglich gemacht.

? Herr Ritz, haben Sie mit dem neuen A3i-Produkt eine Produkterweiterung Ihres Portfolios betrieben?

Ritz: Nein, eben nicht! Die TIA bleibt ihrer fachlichen Spezialisierung treu und erschließt sich dennoch neue Branchen. Wir haben keine horizontale Erweiterung betrieben.

? Sie bringen ein neues Produkt auf den Markt und betreiben keine Produkterweiterung?

Ritz: Die Crux an der Sache ist: wir haben unser Produkt A3 komplett überarbeitet, die Architektur an moderne IT-Anforderungen angepasst. Und wir haben in der Methodik und in der Prognostik unsere bisher schon sehr guten Ergebnisse weiter auf die Spitze getrieben.

? Das heißt: die Ergebnisse mit A3i sind noch genauer und Planung noch einfacher?

Ritz: Unser neues A3-Produkt arbeitet mit einer vielschichtigen IT-Architektur. Basis ist eine Oracle-Datenbank. Für die Applikationen ist die darüber liegende Schicht verantwortlich. Völlig individuell wird die letzte Schicht Browser-gestützt als eigentliche Präsentationsebene auf die einzelnen Kunden wie z.B. für die Versicherungsbranche abgestimmt. Deshalb ist A3i ein Produkt im Produkt A3.

? Aber wie kann A3 durch die Erweiterung von A3i noch genauer arbeiten?

Ritz: Weil, vereinfacht gesagt, wir durch jede Erweiterung der Planzahlen aus einer anderen Branche als z.B. der Modebranche, unsere Erfahrungen in den mathematischen wie auch in den Planungsprozessen verfeinern. Es mag verrückt klingen, aber es ist Realität: dadurch dass wir nun A3i bei der Nürnberger Versicherung erstmals installiert haben, kommt dies an einer anderen Stelle auch unseren z. B. Mode- oder Spielwarenkunden wieder zugute. Unsere Erfahrungen mit der Versicherungsbranche zeigen: Es gibt enorme Affinitäten in den Branchen. Ob Mode oder Dienstleistung, beide sprechen von Produkten, die mehr oder weniger erfolgreich im Abverkauf sind, beide haben den Verbraucher im Auge, beide Branchen haben mit gesättigten Märkten zu kämpfen.

? Was können die Unternehmen dagegen tun?

Ritz: Ihre Planungen verfeinern, indem sie permanent planen. Wir sprechen von rollierender Planung. Das so oft beschworene Demand-Chain-Management wird so Wirklichkeit. Erst wenn ich weiß, nach was der Kunde zu welcher Zeit verlangt, kann ich schlank, schnell, effektiv und hoch profitabel produzieren und verkaufen – das gilt für die Mode- wie für die Versicherungsbranche.

? Stichwort AVACOS – ist auch das für den größeren Erfolg verantwortlich?

Ritz: Absolut. Die TIA hat A3 in den letzten Jahren stetig verfeinert. Wir hatten ROMES für neu anlaufende Artikel entwickelt, wir haben jetzt AVACOS, das es unserem System möglich macht, bestimmte Erfolgsmerkmale eines Artikels in einer Kollektion zu berücksichtigen und schon sehr früh, vor Verkaufsstart, in Absatzplanzahlen umzumünzen. Und es geht schon weiter. AVABOS wird die Unternehmen in der Budget- und Zielsetzungsplanung unterstützen. Ein Projekt, das wir in den nächsten Wochen starten wollen.

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