IT im Mittelstand: ERP weiter zentral, RFID und Voice over IP im Kommen

Jahreskonferenz der Anwendervereinigung COMMON empfängt IBM Deutschlandchef Johann Weihen / Service für COMMON- Mitglieder soll ausgebaut werden / Kontakt zwischen Mitgliedsunternehmen und Hochschulen wird gefördert
(PresseBox) (Stuttgart/Leipzig, ) Wie kann mein Unternehmen mit Voice over IP sparen? Wie lässt sich RFID im Alltag umsetzen? Wie kann ich mein ERP optimieren? Dies sind nur einige der Fragen, die kürzlich auf der Jahrestagung der COMMON, der Anwendervereinigung von IBM iSeries-Anwendern, in Leipzig diskutiert wurden. Anwesend waren Anwender, Softwareentwickler und hochrangige IBM-Vertreter: IBM Deutschland-Chef Johann Weihen sprach in einer Keynote über die Bedeutung der IT im Mittelstand, Frank Soltis, Schöpfer des IBM Mittelstandsrechners und Vordenker der Midrange Systeme, gab einen Ausblick zur weiteren Entwicklung der iSeries. Die COMMON setzt künftig verstärkt auf den Kontakt zu Universitäten und Fachhochschulen und will so ihre Rolle als Plattform für Mittelstandsunternehmen ausbauen.


Auf der diesjährigen Anwenderkonferenz der COMMON haben knapp 300 Teilnehmer Ende November über aktuelle IT-Themen im Mittelstand diskutiert. Neben stets gefragten Themen wie IT-Sicherheit und Optimierung der IT-Infrastruktur standen dieses Jahr aktuelle Technologien wie Voice over IP und RFID im Mittelpunkt des Interesses.

„Für gefüllte Säle sorgten dieses Jahr vor allem auch die angebotenen Anwendungsthemen wie ERP und SAP,“ sagt Günter Wiskot, Vorsitzender der COMMON und Geschäftsführer der BLAFOC Black Forest Consulting GmbH. Der Vorstand sieht darin einen Bedarf der Mittelstandsunternehmen nach Business-Lösungen.


Frank Soltis, Schöpfer der IBM iSeries Servers sprach in seiner Keynote über die Hardware und die Zukunft der iSeries. „Die iSeries Plattform ist ein lebendes System, das wir auch weiterhin dynamisch an die geänderten Ansprüche des Marktes anpassen.“


COMMON-Vorstand zieht Zwischenbilanz


Günter Wiskot zieht als Zwischenbilanz nach einem Jahr Amtszeit, dass der Nutzwert der COMMON-Mitgliedschaft für die Unternehmen weiterhin erhöht werden soll: So bietet COMMON schon jetzt neben dem gedruckten Mitgliedermagazin einen monatlichen elektronischen Newsletter an. Als weitere Services plant die COMMON für nächstes Jahr die COMMON-Card, die unterschiedliche Vergünstigungen bei den Unternehmen bringen wird, sowie einen Marktplatz zur Experten-Vermittlung - ein Dienst, der bereits heute manuell angeboten wird. Zum anderen ist geplant, die Kooperationen mit den deutschen Hochschulen weiter auszubauen.


„Wir wollen zusammen mit den Universitäten virtuelle Plattformen schaffen, auf denen Studenten und Absolventen Praktikumsplätze, Projekte für Diplomarbeiten und Festanstellungen unserer Mitgliedsunternehmen abrufen können,“ erklärt Günter Wiskot. „Für diesen Service kann auf unserer Homepage ein Fragebogen ausgefüllt werden. Ein Mitarbeiter kümmert sich dann persönlich um die Vermittlung“.


Unternehmen haben durch eine Mitgliedschaft bei der COMMON neben dem direkten Austausch mit anderen Anwendern auch den Vorteil, an lokalen Anwenderkreisen und den überregionalen Arbeitsgruppen teilnehmen zu können. Die zwei derzeit größten bundesweiten Arbeitsgruppen sind der „Arbeitskreis SAP auf iSeries“ und der „Arbeitskreis der DCW-Anwender“, der ein offener Arbeitskreis ist und in dem sich daher auch Nicht-Mitglieder der COMMON engagieren können. Die Themen der lokalen Anwenderkreise werden von den Teilnehmern je nach Interesse ausgewählt.


Die jährliche Anwenderkonferenz dient den insgesamt mehr als 600 Mitgliedern als Plattform sich auszutauschen, sich in Expertenbeiträgen weiterzubilden, über neue Trends und Lösungen für mittelständische Unternehmen zu diskutieren sowie praxisnah im Labor bei Programmierung und Anwendungsentwicklung teilzuhaben.

Kontakt

COMMON Deutschland e.V
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