M+E Mitte verlängert Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung (TV Besch)

Fischer: „Beschäftigungssicherung wichtiger Tarif-Baustein für flexible Anpassungen.“
(PresseBox) (Darmstadt, ) Die IG Metall und die Arbeitgeber der Metall- und Elektro-Industrie aus Hessen, Pfalz, Rheinland-Rheinhessen und dem Saarland (M+E-Mitte) haben sich heute für die 420.000 Beschäftigten geeinigt, den Tarifvertrag Beschäftigungssicherung um ein weiteres Jahr zu verlängern. Dies ermöglicht Mitgliedsunternehmen auch 2006, zur Sicherung von Arbeitsplätzen - z. B. bei mangelnder Auftragslage - die Arbeitszeit auf 30 Wochenstunden abzusenken und das Entgelt entsprechend zu kürzen. Auch sind bei unregelmäßig verteilter Arbeitszeit langfristigere Ausgleichszeiträume möglich, insbesondere bei den Zeitkonten. Das Verhandlungsergebnis steht noch unter einer beiderseitigen Erklärungsfrist bis zum 16. Dezember 2005.

„Der Tarifvertrag Beschäftigungssicherung ist für unsere Mitgliedsunternehmen ein effizienter Flexibilisierungsbaustein zur Abweichung von tarifären Standards in für das Unternehmen klar definierten schwierigen Situationen“, erläuterte Verhandlungsführer Heinrich A. Fischer. Er vervollständige das Tarif-Instrumentarium neben dem Tarifabkommen zur Standortsicherung im Rahmen des Pforzheim-Abschlusses 2004, das tarifliche Abweichungen bei zukunftsorientierten Innovationen, Investitionen und Standortsicherungen ermögliche. Außerdem sei der TV Besch entsprechend dem 2004 abgeschlossenen Entgelt-Rahmen-Abkommen (ERA) modernisiert worden, das in den nächsten drei Jahren ein transparenteres, gerechteres und modernes Entgeltsystem auf betrieblicher Ebene umsetze.

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