JobCard II - P&I AG übermittelt als erstes Softwarehaus Datensätze direkt aus der Personal-Software

Erfolgreicher Testlauf der Stadt Frankfurt
(PresseBox) (Wiesbaden, ) Der P&I AG ist es als erstem Softwarehaus gelungen, in einem Pilotverfahren direkt aus ihrer Personal-Software P&I LOGA heraus JobCard-Datensätze zu erzeugen und sie an die Zentrale Speicher Stelle (ZSS) zu übermitteln. Die Datensätze werden problemlos versendet und verarbeitet. Dies war das Ergebnis eines Testlaufs des langjährigen P&I-Kunden Stadt Frankfurt, ein Modellteilnehmer des JobCard-Verfahrens. "Damit konnten wir beweisen, dass das Verfahren auch im Zusammenspiel mit einem Entgeltabrechungsprogramm wie P&I LOGA erfolgreich betrieben werden kann", so der beim Magistrat der Stadt Frankfurt am Main zuständige Projektleiter Peter Zielinski. "Damit sind wir in Zusammenarbeit mit P&I gut für die dritte Stufe des JobCard-Verfahrens gerüstet."

Unter Federführung der Informationstechnischen Servicestelle der Gesetzlichen Krankenversicherung GmbH - kurz: ITSG - wirkt die P&I AG gemeinsam mit ihrem Kunden Stadt Frankfurt maßgeblich an dem Aufbau des Multifunktionaler Verdienstdatensatz (MVDS) sowie an der technischen Umsetzung mit. Dazu wurden Testfälle nach den Vorgaben der ITSG im System aufgebaut. Der MVDS enthält alle nötigen Informationen, um die über das JobCard-Verfahren zu erstellenden Bescheinigungen abzurufen.

Das JobCard-Verfahren
Die Jahr für Jahr in deutschen Unternehmen erzeugten Bescheinigungen in Papierform verursachen einen enormen Verwaltungs- und Kostenaufwand. Aus diesem Grund verfolgen Arbeitgeber und Dachverbände seit einiger Zeit das Ziel, durch die sichere Speicherung der Arbeitnehmerdaten in einer zentralen Datenbank zukünftig den Aufwand zur Erstellung von Bescheinigungen einzudämmen. So könnten Schätzungen zufolge jährlich ca. 500 Millionen Euro eingespart werden. Die so genannte JobCard soll den rund 40 Millionen deutschen Arbeitnehmern ab Januar 2007 als Chipkarte mit integriertem elektronischen Signaturzertifikat zur Verfügung stehen. Sie dient als "Schlüsselkarte", mit der die gespeicherten Arbeitnehmerdaten bei der ZSS angefordert werden können.

Bereits seit Ende 2002 laufen die Vorbereitung der geplanten Einführung in Form des dreistufigen JobCard-Verfahrens. In Stufe I (November 2002 bis April 2004) wurde die zentrale Speicherung von Arbeitnehmerdaten in einem Modellversuch am Beispiel der Arbeitsbescheinigung nach § 312 SGB III erfolgreich entwickelt und praktisch erprobt. Im nächsten Schritt (Projektstufe II) wurde das Ziel verfolgt, einen allgemein gültigen Datensatz für die Erstellung der unterschiedlichen Arten von Verdienstbescheinigungen zu entwickeln und zentral zu speichern. Anfang 2006 beginnt die dritte und letzte Stufe des Einführungsverfahrens der JobCard. In dieser Phase wird der MVDS weiter an die praktischen Erfordernisse angepasst und die Entgeltersatzleistungen in das Verfahren integriert.

Die P&I AG ist seit dem Start des dreistufigen JobCard-Verfahrens im November 2002 erfolgreich in das Projekt eingebunden.

Mehr über P&I Personal & Informatik AG im Internet: www.pi-ag.com

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