AOL-Studie belegt Notwendigkeit zentraler Schutzfunktionen

(PresseBox) () Kinder allein ungeschützt im Internet

Eltern glauben, ihre Kinder vor nicht altersgerechten Angeboten im Netz schützen zu müssen – aber viele verzichten auf Filter und Kindersicherungen, die kompliziert zu installieren und zu pflegen sind. Diese Kernaussage belegt die Studie des Hamburger Providers AOL, die gemeinsam mit dem Forschungsinstitut Emnid erstellt wurde.

Dabei gaben 83 Prozent der Eltern an, verantwortlich dafür zu sein, Kinder und Jugendliche vor den Gefahren des Internets zu schützen. Nur 27 Prozent installieren Passwörter oder PIN-Codes, nur 26 Prozent installieren auf dem heimischen Computer Filterprogramme und sperren einzelne Bereiche. 45 Prozent der Befragten kennen überhaupt keine technischen Sicherungsmöglichkeiten. "Safer Surfing ist leider noch nicht sebstverständlich", kommentierte Nicola Söhlke, Geschäftsführerin von AOL Deutschland.

Diese Aussagen belegen das riesige Potenzial zentraler Schutzvorrichtungen direkt beim Provider. Bereits Achtjährige, so die Untersuchung, haben regelmäßigen Zugang zu PCs und Internet. Einrichtung und Pflege von Schutzprogrammen ist vielen Eltern zu mühsam, oder es fehlt ganz einfach an der technischen Grundkenntnis.

Dabei sind nicht nur jugendgefährdende Inhalte ein Problem bei der Nutzung des Internets. Viren, 0190-Dialer und sonstiger Datenschrott bedroht den unbedarften Internet-Nutzer. Will er sich schützen, muss er mindestens 5 verschiedene Schutzprogramme installieren. Dabei reicht ein Schutzprogramm direkt beim Provider aus.

"Die Provider sehen hoffentlich, belegt durch die AOL-Studie, das riesige Potenzial der Vermietung eines Mehrwerts an den Anwender in Form eines zentralen Schutzprogramms", kommentiert René Holzer, Geschäftsführer von Nutzwerk und Erfinder des Echtzeit-Datenfilters SaferSurf, die Untersuchung. SaferSurf löscht zuverlässig Werbebanner, Viren, Dialer und Werbemails direkt aus dem Datenstrom. SaferSurf prüft dabei in Echtzeit alle eingehenden Daten und leitet nur die "sauberen" Bits und Bytes weiter. Abgefangene eMails landen im Papierkorb und können bei Bedarf wiederhergestellt werden. SaferSurf unterstützt alle POP3- und IMAP-Postfächer. Webseiten mit Viren werden gar nicht erst angezeigt; stattdessen blendet SaferSurf eine Warnmeldung ein.

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