Helmholtz-Büro Brüssel feiert Jubiläum

(PresseBox) (Berlin, ) Seit November 2002 ist die Helmholtz-Gemeinschaft mit einem Büro in Brüssel vertreten. Das Büro bringt seitdem die Stimme der Helmholtz-Gemeinschaft erfolgreich in die Gestaltung des europäischen Forschungsraumes ein und unterstützt die Helmholtz-Gemeinschaft durch gezielte Informationen und Beratung. Mit einem Jubiläumsempfang wird heute das zehnjährige Bestehen des Brüsseler Helmholtz-Büros gefeiert.

Das Büro Brüssel versteht sich als Lotse durch die europäische Forschungslandschaft und unterstützt die Entwicklung von Forschungs- und Geschäftsaktivitäten der Helmholtz-Gemeinschaft im europäischen Umfeld. Durch seine Leistungen trägt das Büro dazu bei, dass die Helmholtz-Einrichtungen sich optimal an den europäischen Forschungsförderprogrammen beteiligen können.

Einerseits bietet das Büro Analysen und Informationen und berät die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Helmholtz-Gemeinschaft bei der Antragstellung für europäische Projekte. Andererseits verfolgt es einen politisch-strategischen Auftrag. Dieser Doppelfokus verleiht dem Büro im Brüsseler Umfeld ein Alleinstellungsmerkmal.

Die Helmholtz-Gemeinschaft möchte durch ihre Repräsentanz in Brüssel auch zur Etablierung des Europäischen Forschungsraums beitragen, der die wissenschaftliche, technologische und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit Europas stärkt. „Dafür sucht das Büro den Dialog mit Partnern in Brüssel und baut ihn kontinuierlich aus. Gleichzeitig bietet es den 18 Helmholtz-Zentren einen Ankerpunkt für ihre EU-Aktivitäten“, sagt Dr. Susan Kentner, Leiterin und Gründungsmitglied des Büros.

Besondere Erfolge des Büros sind die Initiativen zur Gründung der internationalen Forschungsallianzen EERA (European Energy Research Alliance) und ECRA (European Climate Research Alliance) – ebenso wie das DESCA-Projekt (Development of a Simplified Consortium Agreement). Ergebnis dieses gemeinsam mit der Fraunhofer-Gesellschaft koordinierten Projektes ist ein ausgewogenes Muster für Konsortialverträge zu EU-Forschungskooperationen. Das Muster vereinfacht und beschleunigt die Verhandlungen von Verträgen und wird europaweit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern genutzt.

Der Auftrag des Brüsseler Helmholtz-Büros wurde im Rahmen der Evaluierung im Herbst 2012 für weitere fünf Jahre bestätigt. Um Helmholtz als starken Partner im weltweiten Wissenschaftssystem zu etablieren, betreibt die Helmholtz-Gemeinschaft weitere internationale Büros in Moskau und Peking.

Die Helmholtz-Gemeinschaft leistet Beiträge zur Lösung großer und drängender Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft durch wissenschaftliche Spitzenleistungen in sechs Forschungsbereichen: Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Schlüsseltechnologien, Struktur der Materie sowie Luftfahrt, Raumfahrt und Verkehr. Die Helmholtz-Gemeinschaft ist mit fast 34.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 18 Forschungszentren und einem Jahresbudget von rund 3,4 Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Ihre Arbeit steht in der Tradition des großen Naturforschers Hermann von Helmholtz (1821-1894).

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