In einem Jahresrhythmus von über 20% schrumpft die griechische Textilindustrie

Der Rhythmus, in dem die Produktion der Textilindustrie Griechenlands schrumpft, bewegt sich stabil bei über 20 %.
(PresseBox) (München, ) Der Rhythmus, in dem die Produktion der Textilindustrie Griechenlands schrumpft, bewegt sich stabil bei über 20 %. Der Rückgang um 20,7 % in den ersten acht Monaten des Jahres 2012 addiert sich zu folgenden Verminderungen der vergangenen Jahre: 21,7 % im Jahr 2008, 27,8 % im Jahr 2009, 20,6 % im Jahr 2010 und 21,8 % im Jahr 2011. So liegt das Produktionsvolumen der Branche heute um 73,3 % unter dem des Jahres 2005, in dem es 3,1 % der Gesamtproduktion der griechischen Verarbeitungsindustrie entsprach.

Negativ ist auch die Entwicklung der Neuaufträge und der Einnahmen. Erstere lagen im Zeitraum von September 2011 bis August 2012 um 22,1 % unter denen des vorhergehenden Zwölfmonatszeitraums, während der entsprechende Einnahmenrückgang bei 22,7 % lag. So präsentiert sich der Umsatz auf einem Niveau von 63,3 % unter dem entsprechenden des Jahres 2005 – damals machte er 2,1 % des Gesamtumsatzes der verarbeitenden Industrie aus – während die Neuaufträge um 63,1 % zurückgingen.

Dieses Bild spiegelt sich natürlich auch auf dem Arbeitsmarkt wieder. Konkret verminderte sich die Zahl der Angestellten in der Textilbranche um 576, bzw. um 7,2 %, sodass von insgesamt 8.040 Arbeitskräften noch 7.464 beschäftigt sind.

Zu den einzelnen Produkten und Aktivitäten. In den ersten sieben Monaten des Jahres 2012 verteilt sich der Rückgang wie folgt: um 7,7 % bei Fäden aus synthetischen und künstlichen Fasern, um 27,8 % bei Baumwollfäden (ausgenommen des Nähgarns), um 17,3 % bei Baumwollwebstoffen, um 16,8 % bei Naturfaserstoffen außer Baumwolle, um 14,2 % bei Laken und Kissenbezügen, um 19,2 % bei quastenbesetzten Bodenbelägen aus Stoff und um 20,1 % bei den übrigen Teppichen.

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