Canon, Sony & Co.: Markenpräsenz vs. Empfehlerpräferenz

Nationale Erhebung der UGW im Segment der Digicams/Camcorder
(PresseBox) (Wiesbaden, ) Die neuesten Modelle der leistungsstarken Digitalkameras werden aufgrund der anspruchsvollen Features und zahlreichen Optionen zunehmend beratungsintensiver. Vor diesem Hintergrund hat die Wiesbadener UGW - die Vermarktungs-Experten in einer bundesweiten Befragung im Elektronik-Fachhandel (Consumer Electronics) die "wahrgenommene Markenpräsenz" sowie die "relevante Empfehlungspräferenz" führender CE-Marken erhoben. Befragt wurden insgesamt 95 Abteilungsmitarbeiter im CE-Segment Digicams/Camcorder großer Outlets zu den Kriterien empfohlene Herstellermarke, Gerätetypen, Preisrange und Markenpräsenz.

Führende CE-Marken, die mit einem größeren Produktsortiment von Kompakt-, Bridge- und Systemkameras in den unterschiedlichsten Preissegmenten vertreten sind, werden auch am häufigsten von den Fachberatern vor Ort empfohlen, so Peter Daube, Geschäftsführer der Wiesbadener UGW Promotion (www.ugw.de). Die Korrelation ist mehr als deutlich, von daher bleibt eine, nur in einem engen Preissegment vertretene Marke "oftmals auf der Strecke, da die Fachberater nach der ersten Bedarfsermittlung maximal auf einer zweiten Marke beraten wollen", weiß Promotion-Experte Daube.

Nach der UGW-Erhebung findet sich die Canon mit einer wahrgenommenen Markenpräsenz von 98,9 Prozent und einer Empfehlungspräferenz von 79,8 Prozent auf dem Spitzenplatz. Platz 2 belegt Sony mit einer Markenpräsenz von 97,4 Prozent und einer Empfehlungspräferenz von 64,8 Prozent, gefolgt von Nikon (94,8 % vs. 53,1 %) und Panasonic (89,9 % vs. 53,2 %) auf Rang 5. Eine Ausnahme bildet Casio: Trotz hoher Präsenz von 93,8 Prozent (Rang 4) erzielt die Marke eine nur geringe Empfehlungspräferenz von gerade mal 3,1 Prozent (Rang 10).

Um mittel- und langfristig ein hohes Niveau bei der Empfehlungspräferenz zu erreichen und auch zu halten, rät Daube der CE-Industrie zu einem zweigleisigen Vermarktungsansatz. Einerseits gilt es, den Kunden am POS mit einer eher Shopper-spezifischen Kommunikation anzusprechen, um ihn auf seiner Mission "abzuholen"; andererseits sollte man bereit sein, die verfügbaren Fachberatungsbudgets effizienter einzusetzen und neu zu ordnen. Dazu sollten gerade in den Top-Outlets vermehrt umsatzstärkere Dauerpromotions realisiert und im restlichen Handelsuniversum spezielle Trade-Support-Maßnahmen durchgeführt werden. Das können qualifizierte On-Site-Trainings für Abteilungsmitarbeiter oder POS-Optimizing sein. Vorteil: Durch die intensive Unterstützung des Handels lassen sich - bei ähnlich hohen Investitionskosten - die Besuche je Outlet verdreifachen, "mit deutlicher Steigerung des Absatzpotenzials bei ambitionierten Hobbyfotografen auch an Tagen, an denen keine personalgestützten Fachberatungen stattfinden."

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