Robert Bosch Stiftung vergibt Preis in Höhe von 50.000 Euro an gemeinsames Projekt von BTU und Cottbuser Gymnasien

Hauptpreis der Stiftung würdigt mit "Schule trifft Wissenschaft" Cottbus-Projekt zur Förderung des naturwissenschaftlichen Nachwuchses
(PresseBox) (Cottbus, ) Wie die Robert Bosch Stiftung heute mitgeteilt hat, gewinnt das "Kompetenzzentrum Forschungs-Bildungs-Kooperation" (FBK) der BTU Cottbus den mit 50.000 Euro dotierten Hauptpreis "Schule trifft Wissenschaft" der Robert Bosch Stiftung. Das FBK ist ein gemeinsames Projekt der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus und des Max-Steenbeck-, des Paul-Gerhardt- und des Kirschgarten-Gymnasiums.

Am FBK Cottbus erleben naturwissenschaftlich-technisch begabte Schüler der Jahrgangsstufen 11 und 12 zwei Jahre lang, wie spannend Forschen und Lernen sein können. Während eines zweiwöchigen Universitätspraktikums tauchen die Schüler mit einer Projektarbeit in die Welt der Wissenschaft ein: So erfahren sie zum Beispiel, wie sich Pflanzen unter spezifischen Bedingungen ausbreiten oder entwickeln Lautsprecher, die bei Menschen Gefühle wecken. Einmal im Monat, an einem "Universitätstag", arbeiten die jungen Forscher an der Hochschule. Sie stellen ihre eigenen wissenschaftlichen Ergebnisse abschließend am betreuenden Lehrstuhl vor und präsentieren sie den Mitschülern im Fachunterricht. Im Rahmen der Initiative wurden seit dem Jahr 2005 ca. 160 Projektarbeiten von rund 800 Schülern an 46 Lehrstühlen betreut.

"Das FBK Cottbus ist ein herausragendes Leuchtturmprojekt mit Vorbildcharakter, beachtlicher Breitenwirkung und bemerkenswerten Kennzahlen. Diese hohe Nachhaltigkeit des Projekts und die herausragende Pionierarbeit aller Beteiligten haben die Jury überzeugt", betonte Professor Christine Silberhorn, Leibniz-Preisträgerin und Vorsitzende der Jury von "Schule trifft Wissenschaft".

Zwei weitere Preise von jeweils 20.000 Euro gehen an die Projekte "Spinnenseide in der Medizin" der Integrierten Gesamtschule Peine in Kooperation mit der Medizinischen Hochschule Hannover und das "TUMKolleg" des Otto-von-Taube-Gymnasiums in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität München. Die Auszeichnungen überreichte Dr. Wolfgang Malchow, Mitglied im Aufsichtsrat der Robert Bosch GmbH, gemeinsam mit Dieter Berg, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch Stiftung, heute in der Berliner Repräsentanz der Robert Bosch Stiftung.

Hintergrund

Die Jury nominierte Ende September neun Projekte aus insgesamt 79 Bewerbungen für den Preis "Schule trifft Wissenschaft", den die Robert Bosch Stiftung in diesem Jahr zum vierten Mal vergibt. Er ist mit insgesamt 90.000 Euro der höchstdotierte Preis für Kooperationsprojekte von Schulen und Forschungseinrichtungen. Durch die Ehrung herausragender Projekte will die Stiftung vorbildliche Kooperationsprojekte im Bereich Naturwissenschaft und Technik sichtbar machen und Anreize setzen, selbst Kooperationen aufzubauen. Im Vordergrund stehen dabei die eigenständige Arbeit der Schüler und ihre Mitarbeit an authentischer Forschung.

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