Innovative Lösungen im Semi-Finale Zentraleuropa-Nordost der First Lego League

Internationaler LEGO-Roboter-Wettbewerb an der Fachhochschule Brandenburg
(PresseBox) (Brandenburg an der Havel, ) Ein Roboter für Stuhlreparatur, ein Roboter für Herz-Kreislauf-Training oder Kegeln, ein weiterer für Muskelaufbau - alle konstruiert im Rahmen des diesjährigen Themas "Senior Solutions" der First Lego League.

Das Semi-Finale Zentraleuropa-Nordost der First Lego League in Brandenburg an der Havel war mit 18 Teams und insgesamt 143 Schülerinnen und Schülern nicht nur ausgezeichnet besucht, sondern zeigte auch viele innovative Lösungen für das Leben im Alter - gebaut aus Legosteinen. Zum Semi-Finale kamen Teams aus dem gesamten nord- und ostdeutschen Raum in das Audimax der Fachhochschule Brandenburg.

"Die Teams waren in diesem Jahr ausgesprochen kreativ und auch technisch sehr anspruchsvoll, ein deutlicher Unterschied zu den Regionalwettbewerben. Insbesondere der Roboter des Sieger-Teams Epunkt e. begeisterte mich durch ausgeklügelte und robuste Konstruktionen", so Prof. Dr. Jochen Heinsohn. Er hat den First Lego League Wettbewerb in Brandenburg an der Havel mit einigen Kollegen bereits vor elf Jahren ins Leben gerufen. "Besonders erfreulich war im Semi-Finale der relativ hohe Mädchenanteil von 20%, bei einigen Teams hatten Mädchen klar das Sagen." sagte Heinsohn weiter.

Der Pokal "FLL Champion" geht an das Team "Epunkt e." aus Paderborn. Damit werden die Paderborner im Januar zum zentraleuropäischen Finale nach Obrigheim fahren. Auf den Plätzen zwei bis vier - und damit ebenfalls zum nächsten Wettbewerb qualifiziert - sind die Teams "Young@Heart" aus Oldenburg, "attraktivundpreiswert" aus Paderborn und "Mindbreakers" aus Hamburg.

Insgesamt werden in diesem Jahr nur zwei dieser Semi-Finale in ganz Deutschland durchgeführt. Das zweite findet in Rockenhausen im südwestdeutschen Raum statt.

Die First Lego League ist ein in den USA initiiertes Programm, das Kinder und Jugendliche in einer sportlich spielerischen Atmosphäre an Wissenschaft und Technologie heranführt. Kern ist ein Roboter‐Wettbewerb, bei dem sie mit Hilfe eines Roboters eine "knifflige Mission" erfüllen. Sie forschen in Team zu einem vorgegebenen Thema, planen, programmieren und testen einen vollautomatischen Roboter, um eine Mission zu meistern. Jedes Team bereitet sich zusammen mit einem Coach auf die Teilnahme an einem regionalen Wettbewerb der FLL vor. Während dieser Zeit wird der Roboter konstruiert und programmiert. Die Kinder und Jugendlichen lernen, sich selbständig zu informieren, zu recherchieren und eine Präsentation aus ihren Forschungsergebnissen zu erstellen, die sie der FLL Jury vortragen.

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