Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat der ThyssenKrupp AG begrüßen die vorgeschlagene personelle Neuordnung im Vorstand als Signal für einen Neuanfang

Gemeinsame Erklärung der Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat der ThyssenKrupp AG
(PresseBox) (Essen, ) Die heutige Empfehlung des Personalausschusses des Aufsichtsrates der ThyssenKrupp AG, die Bestellung der Vorstandsmitglieder Dr. Olaf Berlien (50), Dr. Jürgen Claassen (54) und Edwin Eichler (54) mit Wirkung zum 31. Dezember 2012 aufzuheben, wird von den Arbeitnehmervertretern im Aufsichtsrat als Zeichen eines grundsätzlichen Neuanfangs begrüßt. Transparenz und Ehrlichkeit im Umgang miteinander - als verlässliche Basis mitbestimmter Unternehmensführung - seien nicht mehr in jedem Fall selbstverständlich gewesen. "ThyssenKrupp steht vor großen Herausforderungen und braucht das Vertrauen der Kunden und der Beschäftigten. Das geht nur mit einem echten Neuanfang", sagte Bertin Eichler, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats der ThyssenKrupp AG und geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall.

Bertin Eichler betonte, dass die Beschäftigten ein Ende der Serie von Negativschlagzeilen erwarten. "Alle Vorfälle müssen aufgeklärt werden. Es muss Schluss sein mit sämtlichen Praktiken, die das Unternehmen in Verruf bringen. Der Vorstand muss sich endlich wieder auf das konzentrieren können, was sein eigentlicher Job ist: Die Arbeitsplätze bei ThyssenKrupp sichern, in die Zukunft investieren, auf den Märkten bestehen und vernünftige Erträge erwirtschaften, um den Konzern dauerhaft zu stabilisieren. Nur dann wird sich auch die Situation wieder ins Positive drehen", sagte Bertin Eichler.

Die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat der ThyssenKrupp AG unterstützen die von den Vorstandsmitgliedern Dr. Heinrich Hiesinger und Guido Kerkhoff eingeschlagene Veränderung der Unternehmens- und Führungskultur, zu der selbstverständlich auch die etablierten Mitbestimmungsrechte der Arbeitnehmer gehören.

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