Carl Zeiss Meditec blickt auf erfolgreiches Geschäftsjahr

Überproportionale EBIT-Steigerung / Alle strategischen Geschäftseinheiten und Berichtsregionen mit positiver Entwicklung
(PresseBox) (Jena, ) Der Medizintechnikanbieter Carl Zeiss Meditec AG hat im Geschäftsjahr 2011/2012 seinen Wachstumskurs fortgesetzt. Der Umsatz stieg um 13,6 Prozent auf 861,9 Millionen Euro und lag leicht über der Obergrenze der Umsatzprognose. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um 18,7 Prozent auf 122,9 Millionen Euro. Zu der positiven Entwicklung trugen alle Geschäftseinheiten und Regionen bei.

Mit zweistelligen Wachstumsraten bei Umsatz und operativem Ergebnis konnte Carl Zeiss Meditec auch im vergangenen Geschäftsjahr (Ende: 30. September 2012) deutlich zulegen. Der Medizintechnikanbieter übertraf mit einem Umsatzzuwachs von 13,6 Prozent auf 861,9 Millionen Euro (Vorjahr 758,8 Mio. EUR) sogar leicht die Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2011/2012 von 830 - 860 Millionen Euro. Neben einem Anstieg des Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 18,7 Prozent auf 122,9 Millionen Euro (Vorjahr 103,6 Mio. EUR) gelang es Carl Zeiss Meditec auch, die Profitabilität weiter zu steigern: Die EBIT-Marge verbesserte sich auf 14,3 Prozent von 13,6 Prozent im Vorjahr. Das Ergebnis je Aktie erhöhte sich auf 0,88 Euro (Vorjahr.: 0,82 EUR). Der operative Cashflow stieg auf 92,1 Millionen Euro (Vorjahr.: 33,2 Mio. EUR). Wie gemeldet, werden Aufsichtsrat und Vorstand für das Geschäftsjahr 2011/2012 der Hauptversammlung eine Dividende von 0,40 Euro vorschlagen.

Dr. Ludwin Monz, Vorstandsvorsitzender der Carl Zeiss Meditec AG, sagte zu den positiven Geschäftszahlen: "Mit der Entwicklung bei Umsatz und Ergebnis sind wir sehr zufrieden. Trotz teils herausfordernder Bedingungen der Weltwirtschaft sind wir in allen Strategischen Geschäftseinheiten (SBUs) und Regionen gewachsen." Kontinuierlich positiv habe sich die Profitabilität entwickelt. "Durch Investitionen in neue Produkte und Vertriebswege schaffen wir zugleich die Voraussetzungen dafür, unser Wachstum nachhaltig positiv zu gestalten", sagte Monz. Carl Zeiss Meditec sei auf gutem Weg, das EBIT-Margenziel von 15 Prozent für 2015 zu erreichen. "Carl Zeiss Meditec ist strategisch auf Kurs. Die ausgewogene Regionalverteilung unserer Umsatzerlöse, in der sich die wachsende Bedeutung der asiatischen Wachstumsmärkte spiegelt, stabilisiert unser Geschäft. Der Ausbau der Aktivitäten mit Service-Dienstleistungen und wiederkehrenden Umsätzen macht uns unabhängiger von den typischerweise größeren Schwankungen im Investitionsgütergeschäft."

Unverändert hoch bleibt mit rund 16 Prozent der Anteil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in Forschung und Entwicklung (F&E) an den Innovationen der Zukunft arbeiten. Im Berichtsjahr investierte Carl Zeiss Meditec 10,8 Prozent des Umsatzes in F&E.

Umsatz nach Geschäftseinheiten

Wie bereits in den vergangenen Quartalen entwickelte sich die SBU Mikrochirurgie mit einem Wachstum von insgesamt 17,8 Prozent im Geschäftsjahr über alle Produktgruppen ausgesprochen positiv. Besonders große Nachfrage wurde bei Operationsmikroskopen aus dem Bereich Neuro/HNO registriert. Das Wachstum von 17,5 Prozent der SBU Chirurgische Ophthalmologie war erneut insbesondere auf die starke Nachfrage nach Intraokularlinsen für die minimalinvasive Kataraktchirurgie und die Integration einer Vertriebsakquisition in Spanien zurückzuführen. Das Wachstum der SBU Ophthalmologische Systeme wurde vor allem durch eine steigende Nachfrage nach innovativen Lasern für die refraktive Korrektur von Fehlsichtigkeit getrieben. Gegenüber dem Vorjahr konnte eine Steigerung um 8,7 Prozent verzeichnet werden.

Umsatz nach Regionen

Insgesamt positiv bei regional unterschiedlicher Ausprägung entwickelten sich im Berichtsjahr die Umsatzerlöse in der Region EMEA (Europa, Mittlerer Osten, Afrika). In einem unsicheren Marktumfeld legte der Umsatz hier um 11,0 Prozent zu, wobei dank eines stabilen Wachstums in den Kernmärkten sowie eines starken Umsatzanstiegs in Russland und dem Mittleren Osten vereinzelte Rückgänge in Südeuropa deutlich überkompensiert werden konnten. In der Region Americas fiel das zweistellige Umsatzwachstum mit einem Plus von 14,2 Prozent vergleichsweise noch höher aus, was auf anhaltend gute Nachfrage aus dem mit Abstand größten Markt USA, aber auch auf erfreuliche Wachstumsbeiträge aus Lateinamerika zurückzuführen ist. Weiterhin hohes Wachstumspotential bietet die Region Asien/Pazifischer Raum. Hier legten die Umsätze um 15,8 Prozent zu.

Ausblick

Nach Einschätzung des Unternehmens ist aufgrund der demografischen Entwicklung von einer zunehmenden Nachfrage nach medizinischen Produkten auszugehen. Die gegenwärtige Weltwirtschaftsentwicklung ist dagegen von Unwägbarkeiten geprägt, die eine Prognose erschweren. Ziel bleibt es, in den Märkten und in den Regionen, in denen das Unternehmen aktiv ist, mindestens so schnell wie die Branche zu wachsen. Ludwin Monz: "Wir werden auch weiterhin von unseren hohen Investitionen in Forschung und Entwicklung profitieren."

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