Typische Stadtautomängel in Hamburg - Quote steigt weiter an

TÜV Report 2013 vorgestellt - TÜV Hanse steigert Marktanteil
Typische Stadtautomängel in Hamburg - Quote steigt weiter an (PresseBox) (Hamburg, ) Die Zahl der Fahrzeuge, denen wegen erheblicher Mängel die Plakette bei der Hauptuntersuchung verweigert wird, nimmt in der Hansestadt weiter zu. Das zeigt die Auswertung von TÜV Hanse für den TÜV Report 2013, der am 7. Dezember erscheint. Die durchschnittliche Mängelquote ist demnach im zweiten Halbjahr 2011 und im ersten Halbjahr 2012 um 1,4 Prozentpunkte auf insgesamt 22,4 Prozent angestiegen. Besonderen Zuwachs gab es bei Beanstandungen an Bremsen und Rädern - typisch für Stadtautos.

Klassiker für eine Metropole: der Mängelanstieg bei den Bremsen (plus 1,5 Prozentpunkte bei den 4 bis 5 Jahre alten Autos) oder das Beanstandungsplus an Rädern und Reifen (plus 1,1 Prozentpunkte bei den 6 bis 7-Jahre alten Autos). Hintergrund: Vor allem die Bremsen der Hinterachse kommen im platten Land an der Elbe kaum zum nennenswerten Einsatz. Die dadurch nachlassende Wirkung zeigt sich erst auf dem Bremsenprüfstand. Bordsteinrempler kommen in Städten besonders oft vor; die Folge: Schäden an Rädern und Reifen. Dazu Klaus Balow, Geschäftsführer von TÜV Hanse: "Auch wenn es sich um typische Stadtautoschwächen handelt: Bremsen müssen im Notfall einwandfrei funktionieren. Besonders der Anstieg bei sicherheitsrelevanten Bauteilen gibt Anlass zur Sorge."

Schon im dritten Jahr in Folge wertet TÜV SÜD als größter Auto-TÜV mit knapp 3,3 Millionen von insgesamt 8,1 Millionen Hauptuntersuchungen die Ergebnisse in seinen größten Marktgebieten in Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen und Hamburg aus. In Hamburg, wo der Marktanteil der Tochtergesellschaft TÜV Hanse mit gut 77.000 Hauptuntersuchungen (HU) mehr als 25 Prozent beträgt, steigt demnach die Mängelquote im dritten Jahr in Folge an - aktuell um 1,4 Prozentpunkte auf 22,4 Prozent. Damit liegt Hamburg deutlich über dem Bundestrend von plus 0,3 Prozentpunkten.

Abwrackprämie zeigt Wirkung

Signifikant beim TÜV Report 2013 ist der bundesweite Anstieg der Hauptuntersuchungszahlen bei den Erstlingen zwischen einem und drei Jahren. Nach Einschätzung der TÜV SÜD-Experten ist die Zunahme eine Auswirkung der Abwrackprämie, weil nun die Masse der damals neugekauften Fahrzeuge das erste Mal auf die Prüfgasse muss. Zuwachs bei TÜV Hanse: 1.500 Fahrzeuge. Bundesweit nahm die Zahl der Debütanten um circa 300.000 Fahrzeuge zu.

Polo und Q5 beenden Lauf der Japaner

Gewinner des TÜV Reports 2013 ist der VW Polo. Der kleine Wolfsburger, der bei der Abwrackprämie groß gewonnen hat, beendet damit den Siegeslauf des hybridbetriebenen Toyota Prius. Der Gewinner der beiden Vorjahre landet auf Platz sieben. Auch auf dem Treppchen 2013: der Mazda 3 (Platz 2) und der Audi Q5. Bereits Tradition beim TÜV Report: Der Pokal wandert zwischen Japan und Deutschland hin und her. Gewinner der Abwrackprämie auch am Ende der Tabelle: der Dacia Logan als Schlusslicht mit einer Mängelquote von 13,3 Prozent. Vorletzter ist der Fiat Doblo (12,3 Prozent).

Als Tochter der TÜV SÜD Auto Service GmbH hat TÜV Hanse in den vergangenen Jahren seinen Marktanteil in Hamburg kontinuierlich auf mehr als 25 Prozent ausgebaut. Dazu Klaus Balow: "Alle Dienstleistungen rund ums Auto aus einer Hand und die hohe Qualität - damit können wir immer mehr Hamburger überzeugen "

Info: Der TÜV Report 2013 ist ab Freitag, 7. Dezember 2012, zum Preis von 4,50 Euro in den TÜV Hanse Service-Centern und im Handel erhältlich.

Alle Informationen zum TÜV Report 2013 unter www.tuev-sued.de/...

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