Das ESUG und seine Fallstricke

Neunter Kreditmanagement-Erfahrungsaustausch mit cormeta bei PHOENIX CONTACT
9. CM Roundtable (PresseBox) (Ettlingen, ) Noch Monate nachdem das "Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen", kurz ESUG, am 1. März 2012 in Kraft getreten ist, beschäftigen sich Kreditmanager mit den Vor- und Nachteilen des geänderten Insolvenzrechts. Beim neunten Roundtable Credit Management (CM) am 23. und 24. Oktober stand das Thema deshalb klar im Zentrum der Diskussion. Zu der Veranstaltung lud erneut die cormeta ag, selbst Software-Anbieter verschiedener Credit-Management-Tools auf SAP-Basis. Das halbjährliche Treffen von Entscheidern aus dem Finanz- und Kreditmanagement ist von konstanter Attraktivität. Den Teilnehmern bietet der Roundtable den geeigneten Rahmen zum Austausch von Erfahrungen aus der Praxis, für cormeta ist der Profit ein fundiertes Verständnis der täglichen Anforderungen im Credit Management ihrer Kunden. Der runde Tisch fand dieses Mal in Blomberg bei der PHOENIX CONTACT GmbH & Co. KG statt, einem der führenden Unternehmen auf dem Gebiet der Elektrotechnik, Elektronik und Automation.

Auf der Fachtagung ging es um alles, was Kreditmanager aktuell bewegt. Gerade vor dem Hintergrund defizitärer Staatshaushalte, der Eurokrise, der Konjunkturflaute und unruhiger Märkte stellen sich viele Fragen: Wie lassen sich Forderungen absichern, Gewinn versprechender Umsatz generieren und Transparenz in die Finanzkommunikation bringen? Für die Tagungsteilnehmer spielt die Informationsbeschaffung eine große Rolle: also Qualität, Aktualität sowie Struktur und Kosten von Kreditauskünften. Besonderes Interesse gilt jedoch dem Problem der Insolvenz des Geschäftspartners. Sie kann sich gravierend auf die eigene Liquidität auswirken. Auf Wunsch der teilnehmenden Credit Manager, Controller und Risikomanagement-Experten stand bei Gastgeber PHOENIX CONTACT deshalb das ESUG auf dem Programm.

ESUG - die Lösung für schnelle Insolvenzverfahren?
Als Referent zum Thema ESUG war Rechtsanwalt Matthias Marzluf eingeladen. Der hochkarätige Experte für Insolvenzrecht erläuterte die Defizite des bisherigen Insolvenzrechts und stellte sie den Änderungen durch das ESUG gegenüber. Er zeigte auf, wie sich das Gesetz in der Realität auswirkt und wo Anwendungsprobleme auftreten. Ziel des neuen Gesetzes sei es beispielsweise, Rechte von Gläubigern zu stärken, indem diese mehr Einfluss auf die Insolvenzverwalterwahl bekommen. Außerdem soll künftig eine Insolvenzabwicklung durch eine Straffung des Planverfahrens schneller und einfacher erfolgen. Zur Verbesserung einer Unternehmenssanierung kann nun im Falle drohender Zahlungsunfähigkeit ein Schutzschirmverfahren angestrebt werden. Auf der anderen Seite ist es auch für Schuldner einfacher, ihr Unternehmen unter Aufsicht weiterzuführen. Ziel ist hier etwa der Know-how-Erhalt. Gleichzeitig wies Marzluf auf Praxisprobleme wie die Sicherung der Weiterbelieferung oder die Kündigung der Kontokorrentlinie durch die Hausbank hin, mit der eine Insolvenz meist einhergeht. Abschließend gab der Insolvenzrechtsexperte noch einen Überblick über die Reform der Mobiliarzwangsvollstreckung, welche ab dem 1. Januar 2013 auch Auswirkung auf die aktuelle Rechtsprechung zur Insolvenzanfechtung haben wird.

Reporting ist das A und O
Neben den Ausführungen zum Insolvenzrecht stand zudem der Umgang mit Reports im Fokus der beiden Tage bei PHOENIX CONTACT. Das Reporting ist ein wesentliches Steuerungsinstrument und fester Bestandteil der Beurteilungskriterien für die Vergabe von Kreditlimits. Hierfür bietet cormeta ein umfassendes Portfolio von Add-on-Lösungen auf SAP-Basis an. Beispielsweise RMsprint für das Risikomanagement, um auf Basis breit gefächerter Information und dem daraus generierten Scoring eine komplette Sicht auf den Geschäftspartner zu erhalten, sowie KVsprint zur Erfüllung der vertraglichen Obliegenheiten von Kreditversicherungen. Die Tools bieten eine reichhaltige Palette von Möglichkeiten, um automatische Reports zu generieren. Für die unterschiedlichsten Anforderungen sind die jeweils passenden Varianten abrufbar.

10. Runder Tisch im April 2013
Der Roundtable Credit Management wurde 2008 von der cormeta ag ins Leben gerufen und findet im Halbjahresturnus bei Kunden des SAP-Partners statt. Im April 2013 wird das Logistikunternehmen Kraftverkehr Nagel GmbH & Co. KG in Versmold Gastgeber für den zehnten Roundtable sein.

Bild1: Matthias Marzluf, Insolvenzrechtsexperte
BU: Auf dem 9. Roundtable Credit Management bei PHOENIX CONTACT klärte Insolvenzrechtsexperte Matthias Marzluf die Teilnehmer über das ESUG und seine Auswirkungen in der Realität auf.
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http://www.pr-x.de/...

Bild2 und 3:
BU: Risiko- und Creditmanagement im Fokus: Bereits zum 9. Mal trafen sich Credit Manager zum Erfahrungsaustausch, diesmal bei PHOENIX CONTACT in Blomberg.
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http://www.pr-x.de/...
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SAP Channel Partner cormeta
Die cormeta ag ist seit fast 20 Jahren qualifizierter SAP-Partner sowie Branchenexperte mit Fokus auf dem Mittelstand. Eigens für den technischen (Groß-)Handel, den Kfz-Teile- und Reifenhandel, den Handel mit Industrietechnik, für Nahrungsmittelproduzenten, die pharmazeutische Industrie sowie die Textilwirtschaft entwickelt und implementiert das etablierte Software- und Beratungsunternehmen leistungsstarke SAP Business All-in-One- sowie SAP Business Objects-Lösungen.

Als Strategie- und Technologiespezialisten verfügen die cormeta-Mitarbeiter über umfassendes Prozess- und Produkt-Know-how innerhalb des SAP Portfolios - u.a. zu Business Analytics und Business Intelligence (BI/BW), Product Lifecycle Management (PLM) inkl. Recipe Development (Rezepturentwicklung), Mobile Lösungen basierend auf SAP Standards, In-Memory-Technologien (SAP HANA), Extended Warehouse Management (EWM) - und leisten fachkundigen Service und Support bei der SAP Technologie.

SAP- und ERP-Anwender jeder Größe und Branche profitieren zudem von den ausgereiften cormeta Credit Management Tools. Die topaktuellen Module für Finanzkommunikation und Debitorenmanagement lassen sich als Add-ons komplett in SAP integrieren: So fügen sich CGsprint, KVsprint, RMsprint, DMsprint, ABSsprint, CREFOsprint etc. nahtlos in operative Geschäftsprozesse ein. Sie unterstützen die Debitorenqualifizierung über Wirtschaftsauskunfteien, das Management von Kreditversicherungen und Reklamationen, die Verwaltung verkaufter Forderungen, die Abwicklung von Inkassoverfahren sowie ein verlässliches Risikomanagement.

Am Hauptsitz in Ettlingen sowie in den Niederlassungen Berlin, Düsseldorf und Hamburg beschäftigt die cormeta ag rund 90 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 11/12 (Ende 30.04.2012) konnte das Unternehmen einen Umsatz von 15,5 Millionen Euro erzielen. www.cormeta.de

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