Professorin Katharina Kohse-Höinghaus von chinesischer Regierung empfangen

Festigung der internationalen Beziehungen der Universität Bielefeld
(PresseBox) (Bielefeld, ) Gerade einmal drei Wochen ist die neue chinesische Regierung im Amt. Am Mittwoch, 5. Dezember, begrüßte der neue chinesische Generalsekretär der Kommunistischen Partei und designierte Präsident der Volksrepublik China, Xi Jinping, eine Delegation von 20 ausgewählten internationalen Expertinnen und Experten, die sich zurzeit in China befinden - darunter die Bielefelder Chemie-Professorin Dr. Katharina Kohse-Höinghaus. Die Präsidentin des internationalen Fachverbandes der Verbrennungsforschung und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes ist zurzeit zu einer Vortragsreise in China.

Die Delegation wurde von Xi Jinping und mehreren Ministern in der Großen Halle des Volkes in Peking empfangen. "Die Einladung kam für mich sehr überraschend und ist eine große Ehre", sagt Katharina Kohse-Höinghaus. "Besonders beeindruckend fand ich die großzügig bemessene Zeit für den Gedankenaustausch und den Nachdruck, mit dem Xi Jinping die Bereitschaft zu weiterer Öffnung und Entwicklung Chinas im internationalen Kontext betont hat." Als eine von vier Experten konnte Kohse-Höinghaus selbst ihre Perspektive für die Entwicklung von Forschung und Wissenschaft in China darstellen. Sie unterstrich in ihrem Kurzvortrag die Wichtigkeit von interdisziplinärem Handeln, kritischem Denken und einem offenen Klima für Austausch.

Besonders im naturwissenschaftlichen Bereich pflegt die Universität Bielefeld intensive Beziehungen mit chinesischen Wissenschaftseinrichtungen. Katharina Kohse-Höinghaus ist zurzeit für vier Wochen als Gast an der Chinesischen Universität für Wissenschaft und Technik in Hefei, mit der sie bereits seit zehn Jahren kooperiert.

Katharina Kohse-Höinghaus hat seit 1994 einen Lehrstuhl für Physikalische Chemie an der Universität Bielefeld inne und ist seit 2008 Mitglied des Hochschulrates der Universität Bielefeld. Sie engagiert sich in zahlreichen Wissenschaftsorganisationen, so in den Senaten der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Helmholtz-Gemeinschaft und im International Advisory Board der Alexander von Humboldt-Stiftung. Von 2007 bis 2008 war sie Präsidentin der Bunsen-Gesellschaft für Physikalische Chemie. Seit 2008 ist sie Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina. 2012 wurde sie in den Wissenschaftsrat berufen. Ebenfalls seit 2012 ist Kohse-Höinghaus Präsidentin des International Combustion Institute. Damit ist sie die erste Frau an der Spitze und die erste europäische Präsidentin des internationalen Fachverbandes der Verbrennungsforschung.

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