juwi und Stadtwerke Trier arbeiten jetzt gemeinsam an der Energiewende

juwi und Stadtwerke Trier arbeiten jetzt gemeinsam an der Energiewende Vorstände Fred Jung und Dr. Olaf Hornfeck unterzeichnen Konsortialvertrag
(PresseBox) (Trier/Wörrstadt, ) Gemeinsam mit einem starken Partner geht vieles leichter und besser. Das gilt auch für die Energiewende. Deshalb werden die Stadtwerke Trier (SWT) und die rheinhessische juwi-Gruppe künftig im Rahmen einer gemeinsamen Projektentwicklungsgesellschaft zusammenarbeiten. Im Beisein von Triers Oberbürgermeister Klaus Jensen, der auch SWT-Aufsichtsratsvorsitzender ist, unterzeichneten juwi-Vorstand Fred Jung und Dr. Olaf Hornfeck, Vorstandschef der Stadtwerke Trier, einen Konsortialvertrag.

"Unser gemeinsames Ziel ist es, Projekte im Bereich der Windkraft in der Region zu entwickeln und umzusetzen. Aus diesem Grund möchten wir im Rahmen der Kooperation auch eine gemeinsam Projektentwicklungsgesellschaft gründen", sagte Hornfeck im Rahmen eines kleinen Festaktes.

Das sieht auch Fred Jung so. "Nur gemeinsam können wir die Energiewende schaffen", sagt der juwi- Gründer und Vorstand. Und er weiß, wovon er spricht. Schließlich hat juwi in der Vergangenheit bereits viele Projekte mit Partnern wie Stadtwerken oder Kommunen realisiert.

In der zukünftigen Zusammenarbeit übernimmt juwi die Rolle als Projektentwickler der Windkraftanlagen, wobei SWT verantwortlich für die Planung der Netzinfrastruktur innerhalb der Anlagen ist. Ziel ist es, sich frühzeitig bei der Projektentwicklung auszutauschen und zu unterstützen.

Der Konsortialvertrag klärt die Aufgabenverteilung und Leistungsbereiche der jeweiligen Partner für eine längerfristig erfolgreiche Zusammenarbeit.

"Mit dieser Kooperation kommen wir unserem Ziel wieder ein Schritt näher, dass die SWT Stadtwerke Trier im Jahr 2025 mindestens 50 Prozent des in Trier benötigten Stroms in dezentralen Anlagen in der Region und aus erneuerbaren Energien selbst erzeugen", sagt Triers Oberbürgermeister Klaus Jensen. Heute erzeugt das Stadtwerk bereits rund 15 Prozent des städtischen Bedarfs selbst.

Für die Betreibergesellschaften sollen zusätzliche Partner, wie beispielsweise die Standortgemeinden, mit an Bord genommen werden so wie SWT und juwi dies bereits bei der gemeinsamen Gesellschaft mit der Gemeinde Mehring zum Bau und Betrieb mehrerer Freiflächenphotovoltaik-Anlagen umgesetzt haben. Gemeinsam mit den späteren Betreibergesellschaften soll der Strom getreu dem Motto "aus der Region für die Region" von SWT vermarktet und somit das Ziel der Umsetzung eines regionalen Energiekonzeptes weiter vorangetrieben werden.

Von dieser Gemeinschaftsinitiative wollen beide Seiten profitieren. Im Kern der Zusammenarbeit geht es darum, das Know-how zur Akquisition, Planung, Projektierung, Errichtung und Betrieb von Windkraftprojekten zu bündeln und sich bei der Projektentwicklung zu unterstützen. Durch die Kooperation können die Kompetenzen der beiden Partner verknüpft und bei der Umsetzung der Projekte optimal genutzt werden. Im Rahmen des Vertrags halten sich beide Seiten offen, mit weiteren Partnern zusammenzuarbeiten.

Zu den SWT Stadtwerken Trier:

SWT ist der Infrastrukturdienstleister in Trier und Region. Das Unternehmen versorgt die Stadt Trier zuverlässig und kompetent in den Bereichen Strom, Gas, Trinkwasser, Wärme, Abwasserreinigung, ÖPNV, Parken, Hallenbad, Saunaanlage und Telekommunikation. In der Region ist SWT als Gas- und Wasserversorger und als Dienstleister im Ingenieurbereich sowie für Materialbeschaffung und - lieferung tätig. Deutschlandweit vertreiben die Stadtwerke die Energieprodukte Römerstrom und Römergas.

Durch Kooperationen schaffen SWT Synergien in den unterschiedlichen Geschäftsfeldern. Fast 1.500 Arbeitsplätze hängen direkt und indirekt von den Geschäftstätigkeiten ab. Doch nicht nur die wirtschaftlichen Aktivitäten, sondern auch die umfangreiche Förderung von Kultur, Sport und sozialen Einrichtungen in der Region erhöhen die Lebensqualität in Trier und Region. Schritt für Schritt bauen wir das Klimaschutz-Engagement in der Region Trier aus. Die Bandbreite reicht von Elektromobilität über Erdgas als Kraftstoff und Blockheizkraftwerke bis hin zur Erzeugung von regenerativer Energie mit Sonnen-, Wind- oder Wasserkraft. Hier hat SWT in den Jahren 2007 bis 2012 rund 80 Millionen Euro investiert und ist heute an Erzeugungskapazitäten mit einer Gesamtleistung von über 100 MW beteiligt. Ziel von SWT ist es bis zum Jahr 2025 mindestens 50 % des Strombedarfs der Stadt Trier durch regionale Erzeugungsanlagen abzudecken. Als wichtigen Baustein zur Umsetzung der regionalen Energiewende planen die Stadtwerke derzeit ein Pumpspeicherkraftwerk in der Verbandsgemeinde Schweich.

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juwi Holding AG
Energie-Allee 1
D-55286 Wörrstadt
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