Schiedel International präsentiert das erste, passivhauszertifizierte Kaminsystem

Acht von zehn Niedrigenergiehäusern in Österreich werden bereits mit Kamin gebaut / Dieser Trend wird sich in den nächsten Jahren weiter fortsetzen
(PresseBox) (Wien, ) Schiedel International stellt heute als Europas Marktführer im Bereich Kamin- und Abgastechnik eine Weltneuheit vor: das erste, passivhauszertifizierte Kaminsystem, den Schiedel "Xpert". Schiedel trägt damit einem Trend Rechnung, der sich bis 2020 noch verstärken wird: das Wohnen in hochenergieeffizienten Gebäuden - und trotzdem mit Kamin. Hauptgründe sind die Behaglichkeit des Wohnraumklimas, aber auch die Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen, wie Öl oder Gas. Dem Schiedel "Xpert" wurde nun vom Passivhaus Institut Darmstadt die erste Zertifizierung für einen Kamin in diesem Segment verliehen. "Wir werden diese Weltneuheit im Jänner 2013 auf der Branchenleitmesse "BAU" in München erstmals der breiten Fachöffentlichkeit präsentieren!", freut sich CEO Dr. Frank Herrmann.

Immer mehr Österreicher wohnen in einem Passivhaus bzw. in einem hochenergieeffizienten Gebäude: 2010 wurden insgesamt rund 12.000 Passivhäuser in Österreich neu errichtet - dieser Trend hält an, neuere Zahlen werden derzeit österreichweit von der IG Passivhaus erhoben und liegen voraussichtlich im Frühling 2013 vor.

Passivhäuser weisen bei minimalem Heizenergiebedarf eine optimale Behaglichkeit auf. Um diese Behaglichkeit zu erreichen, werden an die in Passivhäusern eingesetzten Komponenten hohe thermische und bauphysikalische Anforderungen gestellt, welche sich direkt aus den Hygiene- und Behaglichkeitskriterien für Passivhäuser ableiten. "Diese Anforderungen hat der Schiedel "Xpert" in allen unseren Testreihen, wie Wärmebrückenberechnungen und Luftdichtheitsmessungen, in optimaler Weise erfüllt.", stellt Prof. Dr. Benjamin Krick, Deutsches Passivhaus Institut, erfreut fest.

Welche Kriterien muss ein passivhaustauglicher Kamin erfüllen?
Ungeachtet der sehr guten Wärmedämmung von Passivhäusern kann es zu Situationen kommen, die eine Beheizung erfordern. Dabei sollte es jedoch durch die eingebauten Komponenten nicht noch zu weiteren Wärmeverlusten kommen und die Beheizung sollte mit nachwachsenden Brennstoffen (Holz) möglich sein. Mit Biomasse betriebene Feuerstätten stellen nicht nur die erforderliche Wärme bereit, sondern schaffen durch das meist sichtbare Feuer auch ein besonderes Gefühl der Behaglichkeit. Passivhäuser sind nicht nur durch ihre sehr gute Wärmedämmung sehr energieeffizient, sondern zeichnen sich auch durch hohe Luftdichtheit, meist gekoppelt mit einer kontrollierten Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung aus. Daraus resultieren zusätzliche Funktionsanforderungen: Feuerstellen müssen raumluftunabhängig zu betreiben sein, da durch die luftdichte Gebäudehülle eine Zuluftversorgung raumseitig nicht gegeben ist. Des Weiteren werden dadurch die Gefahr des Abgasaustritts bei Lüftungsbetrieb und eine Raumauskühlung vermieden.
Dazu Peter Holzer, der das Projekt an der Donau-Universität Krems leitet: "Für ein Passivhaus geeignete Kamine sollten darüber hinaus eine hohe Energieeffizienz ermöglichen, eine lange Lebensdauer ohne Funktionsbeeinträchtigung aufweisen. Ein solcher Kamin muss also so gut gedämmt sein, sodass die im Passivhaus notwendigen Oberflächentemperaturen nicht unter 17 °C liegen. Er muss bei festen Brennstoffen feuchteunempfindlich und korrosionsbeständig sein, auch nach einem Rußbrand. Seine Konstruktion muss es ermöglichen, die Abgase auch mit niedrigsten Temperaturen noch ohne weitere Hilfsenergie abzuleiten."

Gesundheit ist das höchste Gut
Im eigenen Zuhause, wo wir uns von der Hektik des Alltags erholen, entspannen und ausruhen wollen, ist es Grundvoraussetzung, die Gesundheit seiner Bewohner zu sichern. Es gilt, energiesparende Maßnahmen mit der gesamten Bauphysik zu optimieren, um ein perfektes Raumklima zu schaffen. Kalte Oberflächen verschiedener Bauteile, wie beispielsweise die Mantelsteine eines Kaminsystems, können unter gewissen Umständen zur Kondensation der Raumluftfeuchtigkeit führen. In der Folge besteht die Gefahr der Schimmelbildung, diese kann aber durch eine gute Dämmung und "normale" Wohnungsnutzung verhindert werden.
Auf Grund individueller Empfindungsunterschiede verschiedener Menschen kann es kein optimales Raumklima geben. Sind jedoch die umschließenden Wandflächen z.B. bei dem eingebauten Kamin warm, liegen dementsprechend die empfundenen Raumtemperaturen höher und wir fühlen uns behaglich. Faktoren wie Raumlufttemperatur, Luftfeuchtigkeit sowie Temperaturen der Wandoberflächen nehmen somit direkten Einfluss auf die Behaglichkeit.

"Der Schiedel "Xpert" garantiert eine Oberflächentemperatur von mindestens 17 Grad Celsius, was der höchsten Energieeffizienzklasse bei Kaminen entspricht und somit die Behaglichkeitskriterien zu 100% erfüllt. Damit ist die Gefahr der Kondensation ausgeschlossen und der beste Schutz für die Gesundheit gewährleistet.", versichert Hans-Herbert Schmoll, Leiter der Business-Line "Keramik" bei Schiedel.
Und weil gerade im Baugeschäft alles immer schneller gehen muss, geht hier der Trend eindeutig zu vorgefertigten Lösungen, die ein schnelles Montieren, Versetzen oder Aufmauern ermöglichen. Aus diesem Grund bietet Schiedel auch eine neue Art der Montage von Kaminen "Schiedel Absolut Xpress" an, das nicht mehr aus 40 einzelnen Komponenten, sondern nur mehr aus 10 besteht. Diese einfache Montage ermöglicht im Vergleich zu herkömmlichen Systemen eine Zeitersparnis von bis zu 40 %, unter dem Motto: "Plug and work!".
"Die Systemkomponenten von "Xpress" sind exakt aufeinander abgestimmt. Der hohe Grad der industriellen Vorfertigung und die Genauigkeit der einzelnen Elemente ermöglichen ein schnelles und effizientes Arbeiten vor Ort. Die qualitativ hochwertigen Bauteile reduzieren mögliche Fehlerquellen. Sämtliche Anschlüsse können auch im Nachhinein vom Schiedel-Kundendienst eingebaut werden.", so Dr. Hermann und Schmoll abschließend unisono.

Über Monier
Die Monier Gruppe ist ein führender, weltweit agierender Anbieter von Baustoffen für das Geneigte Dach mit Aktivitäten in 40 Ländern. Basierend auf jahrzehntelanger Erfahrung bietet das Unternehmen seinen Kunden ein umfassendes Produktangebot an Dach-, Schornstein- sowie Lüftungs- und Energiesystemen für Wohngebäude. Kontinuierlich entwickeln wir wegweisende Innovationen zum nachhaltigen Bauen wie etwa dachintegrierte Solarsysteme. So macht die Monier Gruppe das gesamte Potenzial von Dächern im Sinne der Nachhaltigkeit nutzbar - zum Wohle der Kunden sowie heutiger und zukünftiger Generationen insgesamt. In 2011 erwirtschafteten 9.350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Umsatz von rund 1,392 Milliarden Euro. Weitere Informationen auf: www.monier.com

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Schiedel Kaminsysteme GmbH
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