Keimfreies Besteck zu einem Drittel der Kosten

Walther Trowal liefert die erste nach dem HDS-Verfahren arbeitende Besteckspülanlage an eine Klinik
Besteck beim Klarspülen: Da die Rutsche vibriert, werden die Besteckteile vollständig mit Frischwasser benetzt (PresseBox) (Haan, ) Absolut sauber, keimfrei und hochglänzend - so soll Besteck sein, wenn es die Krankenhausküche verlässt. Wenn es um höchste Hygiene beim Spülen von mehreren Tausend Teilen pro Tag geht, hat sich das HDS-Verfahren von Walther Trowal als besonders sicher und wirtschaftlich erwiesen. Die schmutzigen Teile werden unsortiert in die Besteckreinigungsanlage gekippt. Bis zur Entnahme der getrockneten und polierten Teile ist keinerlei manueller Eingriff erforderlich. Die erste Anlage für eine Klinikküche hat Walther Trowal im November in Betrieb genommen.

Walther Trowal hat die erste Besteckreinigungsanlage für Krankenhausküchen, die nach dem HDS-Verfahren arbeitet, an die Rheinischen Kliniken des Landschaftsverbandes Rheinland in Bedburg-Hau geliefert. Die Einrichtung verfügt über 900 Betten, ihre Küche bereitet täglich 800 Mahlzeiten zu. So sind jeden Tag etwa 3.000 Besteckteile zu reinigen. Die Besteckreinigungsanlage vom Typ BRA 900, die den Aufwand für das Spülen, Trocknen und Polieren deutlich reduziert, wurde im November in Betrieb genommen.

Das Hydromechanische-Drei-Stufen- (HDS-) Verfahren steht für blitzsauberes und fleckenfreies Besteck, das schnell und zu einem Bruchteil der bisherigen Kosten gespült wird. Außerdem bietet es die Sicherheit, dass keimfreies Besteck an die Stationen geliefert wird.

Reinigen, trocknen und polieren in einem Arbeitsschritt

Die nach dem Verfahren arbeitenden Spülanlagen reinigen, trocknen und polieren Tischbesteck, aber auch Schöpfkellen und Servierzangen, in einem Arbeitsgang. Vom Befüllen des Arbeitsbehälters bis zur Entnahme der getrockneten und polierten Teile ist keinerlei manueller Eingriff erforderlich.

Für Krankenhausküchen ist das Verfahren, das sich bei Event-Caterern und Verleihfirmen bereits zum Standard entwickelt hat, besonders attraktiv: Das polierte Besteck wird bis zum Verlassen der Maschine nicht vom Menschen berührt.

Detlef Naß, der Leiter der Klinikküche, ist sicher, dass die neue Anlage ihm deutliche Vorteile bringt: "Vor der Kaufentscheidung haben wir mit Walther Trowal intensive Testreihen ausgeführt. Das Ergebnis hat überzeugt: Alle Besteckteile verließen die Anlage blitzsauber und trocken - und das bei erheblich geringeren Kosten."

Um die Keimfreiheit des Besteckes sicherzustellen, nutzt Walther Trowal für das Spülen, Trocknen und Polieren entkeimte Granulate, in denen sich auch bei langem Gebrauch keine Lebensmittelkeime, Pilze oder Sporen, ansiedeln können. Das zum Trocknen verwendete Maiskolbenschrot wird auf mehr als 70 °C erwärmt. Dadurch wirkt es keimtötend, wie ein Gutachten des Hygieneinstituts GfPS aus Aachen bestätigt.

Die mikrobiologische Unbedenklichkeit der gesamten Anlage haben auch die "Microbiological Services" der Henkel AG geprüft. Das Labor hat bestätigt, dass das HDS-Verfahren die Hygieneanforderungen der DIN 10510:2008-06 für das gewerbliche Geschirr- und Gläserspülen erfüllt.

Kosten auf ein Drittel gesenkt

Neben der hohen Qualität des Spülprozesses ergeben sich auf der Kostenseite deutliche Einsparungen. Eine Untersuchung von Walther Trowal ergab, dass die Gesamtkosten pro Besteck im Vergleich mit dem manuellen Spülen und Trocknen nur etwa ein Drittel betragen. So leisten die BRA-Anlagen einen wesentlichen Beitrag, den steigenden Kostendruck zu entschärfen. Eine Anlage bei einem Airline-Caterer am Züricher Flughafen hatte sich bereits etwa acht Monate nach der Inbetriebnahme amortisiert.

Die mechanische Vibration reduziert den Verbrauch von Spülmittel und Wasser, so benötigt die Anlage am Züricher Flughafen nur noch 30 Prozent der vorher verbrauchten Wassermenge. Auch die Spülmittelkosten sind um 50 Prozent geringer, die Maschine verbraucht lediglich 250 g Spülmittel pro Maschinenstunde. Da nur bei Temperaturen zwischen 30 und 40 °C gespült wird, hat die Anlage den Energiebedarf um 70 Prozent gesenkt.

Den Löwenanteil der Einsparungen machen jedoch die Personalkosten aus. Arbeitsgänge wie Vorreinigung oder Einweichen entfallen, Spülen, Trocknen und Polieren erfolgen automatisch. Die visuelle Nachkontrolle ist in vielen Fällen nicht mehr erforderlich. So wurden bei mehreren Anwendern die Personalkosten um 80 Prozent reduziert.

Der Beweis vor Ort

Markus van den Hoogen und Georg Harnau - sie sind bei Walther Trowal für die Besteckreinigung verantwortlich - wissen, dass die potenziellen Kunden in den Krankenhäusern skeptisch sind - aus gutem Grund, denn schließlich hängt von der absoluten Sauberkeit der Bestecke die Gesundheit ihrer Patienten ab.

Beide sind sich ihrer Sache aber so sicher, dass sie eine Anlage in einem "Besteckmobil" installiert haben und den direkten Beweis vor Ort antreten. Interessenten können den umgebauten Bus anfordern, ihr eigenes Besteck durch die Anlage schicken und sich mit eigenen Augen von der Wirksamkeit des HDS-Verfahrens überzeugen.

Über "www.besteckreinigung.de" bietet Walther Trowal eine einfache Möglichkeit, das Besteckmobil für eine kostenlose Vorführung zu bestellen.

Kontakt

Walther Trowal GmbH & Co. KG
Rheinische Str. 35-37
D-42781 Haan

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