Vorsicht: Bilder von Ausweisen gehören nicht auf Instagram!

Trend Micro warnt vor gefährlichem Trend, der den Einsatz von Trojanern überflüssig macht
(PresseBox) (Hallbergmoos, ) Identität ist etwas Schönes. Manche haben sie, manche nicht, aber alle wollen sie - Cyberkriminelle vor allem die von anderen. Deshalb investieren sie viel Zeit und Geld, um Schadsoftware zu schreiben, mit denen sich persönliche Informationen ausspionieren lassen. Doch dieser Aufwand muss vielleicht gar nicht sein. Denn Trend Micro beobachtet mit Sorge, dass immer mehr Menschen, darunter auch viele Jugendliche, Bilder von Ausweisen aller Art - Personalausweise, Führerscheine, Bibliotheksausweise - im Internet und vor allem auf Instagram veröffentlichen. Schade, dass es keine Internetvariante von Knecht Ruprecht gibt, welche die digitale Rute schwingt gegen so viel Unvernunft.

Diese Art von Selbstentblößung ist nicht nur am Tag nach dem Nikolaustag ein echtes Geschenk für Cyberkriminelle. Nach einer einfachen Suche auf Twitter - es gibt sogar ein eigenes Twitter-Konto und eine Liste namens "NeedDebitCard" für Leute, die ihre Kreditkarten veröffentlichen wollen - oder Instagram ist der Sack gut gefüllt mit wertvollen persönlichen Daten. Damit können sie auf Rechnung ihrer Opfer im Internet einkaufen, deren Konten plündern oder im Namen Unschuldiger Verbrechen begehen.

Vor allem Jugendliche und auch junge Erwachsene scheinen sich dieser Gefahren nicht bewusst zu sein. Stolz präsentieren sie ihren ersten Führerschein, ihre erste Kreditkarte oder ihren Universitätsausweis im Internet. "Das scheint ein regelrechter Trend zu sein, den wir im Augenblick zwar vor allem in den USA beobachten. Aber wer eine einfache Internetsuche startet, findet auch hierzulande zahlreiche Fälle dieser freiwilligen und gefährlichen Preisgabe persönlicher Informationen. Deshalb mahne ich alle Internetnutzer hierzulande zur Vorsicht: Wer seine Ausweise auf Instagram postet, ist besonders gefährdet und macht den Online-Gangstern das Leben sehr, sehr leicht. Denn die Photos werden dann automatisch mit den Kontakten auf Facebook, Twitter, Flickr oder Tumblr ausgetauscht", warnt Udo Schneider, Solution Architect EMEA bei Trend Micro.

Weitere Informationen zu dem gefährlichen Trend sind im deutschsprachigen Blog Trend Micros erhältlich.

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