Sony Impact Award für britische Dokumentation vergeben

Bei den diesjährigen Rory Peck Awards erhielt der Brite Daniel Bogado einen Preis für seinen Beitrag "Terror im Sudan"
(PresseBox) (Berlin, ) Am 28. November 2012 fand in London die Verleihung der Rory Peck Awards statt. Diese ehren jedes Jahr freischaffende Kameraleute, die mit besonderem Einsatz über aktuelle und häufig kontroverse oder in den Medien wenig beachtete Themen berichten. Die Rory Peck Awards sind die einzige Auszeichnung, die speziell diesen Tätigkeitsbereich honoriert.

Daniel Bogado, freischaffender britischer Produzent und Regisseur, erhielt für seinen Beitrag "Terror im Sudan" den Sony Impact Award und bekam als Preis den Sony XDCAM-Camcorder PMW-200 überreicht. Zusammen mit dem Reporter Aiden Hartley bereiste Bogado trotz ständiger Bedrohung durch Luftangriffe Kriegsschauplätze in den Nuba-Bergen. Dort dokumentierte er den Krieg der sudanesischen Regierungstruppen gegen Zivilisten, der im Rest der Welt kaum wahrgenommen wird.

Bogados Film, Teil der Doku-Serie "Unreported World" des britischen Senders Channel 4, bekam sehr positive Resonanz in der Öffentlichkeit. Nach der Ausstrahlung wurde eine Spendenaktion ins Leben gerufen, um ein sudanesisches Krankenhaus vor Ort zu unterstützen. Laut des britischen Außenministeriums spielte der Film in Großbritannien sogar eine wichtige Rolle in der politischen Debatte über den Sudan.

Die Juroren des Rory Peck Trusts beurteilten die Dokumentation als zutiefst bewegend. "Sensibel gefilmt - zurückhaltend in der Aussage und gut strukturiert. Es gibt viele kleine Momente, die eine große emotionale Wirkung auf den Betrachter ausüben. Der Konflikt ist nur wenig bekannt, aber (...) jetzt wird keiner von uns mehr vergessen können, was sich in diesen Bergen abspielt", so das Urteil.

Daniel Bogado begann seine filmische Laufbahn bei Insight News TV in London, wo er sich auf logistisch anspruchsvolle Projekte und Einsätze spezialisierte. Er beschäftigt sich mit ganz unterschiedlichen Themen, von Hexenprozessen in der Zentralafrikanischen Republik über südafrikanische Gangs bis hin zu Kidnapper-Banden in Nepal. Seine Reportagen waren unter anderem auf Channel 4, BBC und Al Jazeera English zu sehen.

Olivier Bovis, Head of AV/Media bei Sony Professional Solutions Europe, kommentiert die Preisverleihung: "Jeder einzelne Beitrag, den wir heute gesehen haben, zeigt, was für eine ungeheuer wichtige Rolle die Freischaffenden bei Reportagen über Ereignisse spielen, die sonst wenig oder gar keine Aufmerksamkeit finden würden. Wir sind stolz darauf, den Rory Peck Trust und seine wunderbare Arbeit unterstützen zu dürfen."

Weitere Preisträger 2012 sind Alberto Arce und Ricardo Garcia Vilanova in der Kategorie "Features", der freischaffende französische Fotograf und Filmemacher Mani für seinen Nachrichtenbeitrag "Horror in Homs" sowie Ghassan Ibraheem und Al Mughira Al Sharif, die für ihre Arbeit in Syrien gemeinsam mit dem Martin Adler Prize 2012 ausgezeichnet wurden.

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