Personalrecruiting im Wandel der Zeit: Was will Generation Y?

Berater bauen Kommunikationsbrücken zwischen Unternehmen und Kandidaten
(PresseBox) (Köln, ) Generation Y drängt auf den Arbeitsmarkt. Die Kinder der Achtziger sind mit dem Internet aufgewachsen, denken in Netzwerken und halten wenig von selektivem Wissenstransfer, traditionellen Hierarchien und starren Arbeitszeiten. Unternehmen wissen, dass sie die neuen Werte der potentiellen Mitarbeiter in ihre Unternehmenskultur integrieren müssen, zeigen sich aber im Umgang mit den Digital Natives oft verunsichert und irritiert. Immer gefragter wird daher die Leistung externer Personalberatungsunternehmen, die in diesem Wandlungsprozess des Arbeitsmarktes zwischen beiden Welten vermitteln.

Wir befinden uns mitten in einem Wandel der Arbeitswelt. In einigen Jahren wird jeder zweite Arbeitnehmer ein Digital Native sein, der nach 1980 geboren, mit dem Internet aufgewachsen ist und ganz neue Anforderungen an einen Arbeitsplatz stellt, sagt Volker Schmidt, Geschäftsführer des Kölner Personalberatungsunternehmens »Schmidt & Schmidt«: "Es prallen derzeit zwei Welten mit verschiedenen Wertesystemen aufeinander. Viele Unternehmen zeigen sich verunsichert und irritiert, weil sie Werte und Ziele der neuen Generation an potentiellen Mitarbeitern noch nicht richtig einzuschätzen können."

"Es prallen derzeit zwei verschiedene Wertesysteme aufeinander, zwischen denen Personalberater Kommunikationsbrücken bauen." (Volker Schmidt, Geschäftsführer bei Schmidt & Schmidt)

Immer mehr Betriebe wenden sich in dieser Wandlungszeit an Personalberater, welche die Sprache beider Welten kennen und verstehen lernen, um zwischen ihnen zu vermitteln. "Es ist ein neuer Aspekt unserer Arbeit, nicht nur zwei Parteien zusammenzubringen, die fachlich zueinander passen, sondern auch Kommunikationsbrücken zu bauen", erklärt Schmidt. "Denn es ist unwirtschaftlich, wenn ein Mitarbeiter nach der Einarbeitungszeit wieder kündigt, nur weil bestimmte Anforderungen und Bedürfnisse als selbstverständlich vorausgesetzt, aber nicht ausgesprochen wurden."

Generation Y verwandelt Stellenmarkt und Personalrecruiting

In den letzten Jahren sei eine deutliche Bewegung im Wesen der Stellenmärkte zu beobachten, erklärt Schmidt: "Qualifizierte Kandidaten sind weitaus schwieriger zu finden. Sie bewerben sich dank des Internets auf eine viel höhere Anzahl offener Vakanzen und sind gleichzeitig wählerischer geworden." Das Problem: Geld und Sicherheit, Faktoren also, welche die Vorgänger-Generation noch überzeugten, stehen bei der Stellenwahl längst nicht mehr an erster Stelle.

Es sind andere Werte: abwechslungsreiche Aufgaben und Selbstverwirklichung, flache Hierarchien und offene Kommunikation, flexible Arbeitszeiten und Wohlfühlatmosphäre. Ideale also, die für viele Unternehmen noch ungewohnt sind. "Wollen Firmen im Kampf um umworbene Fachkräfte eine Chance haben", zeigt sich Schmidt überzeugt, "so müssen sie diese neuen Bedürfnisse kennen und verstehen lernen, ohne dabei die eigenen aus den Augen zu verlieren."

Die Kunst der Personalberatung besteht darin, emotionale Bedürfnisse beider Seiten zu erfassen und in die Personalauswahl mit einfließen zu lassen. Denn eine Zusammenarbeit funktioniert auf Dauer nur dann, wenn Wünsche beider Parteien optimal befriedigt sind. "Wir beschränken uns daher nicht auf Firmendaten, Lebenslauf und Vita, sondern möchten die Menschen dahinter kennen und verstehen lernen." Diese Erkenntnisse lassen sich direkt in den Vermittlungsprozess einbinden. "Unsere Aufgabe ist es", sagt Schmidt abschließend, "die Parallelen zweier Lebenswege ausfindig zu machen. Denn nur wenn man einander versteht, kann man gemeinsame Ziele verfolgen."

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Schmidt & Schmidt Personalberatung GmbH
Zollstockgürtel 57-67 (Haus 3)
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