Bitcoin-Schädling tarnt sich als Trend Micro-Software

Cybergangster missbrauchen Privatrechner als digitale Münzautomaten
(PresseBox) (Hallbergmoos, ) Trend Micro warnt vor einem Schädling, der sich als Anti-Spyware-Komponente des Produkts "Trend Micro AntiVirus Plus" tarnt. Einmal installiert, lädt der Trojaner einen so genannten "Bitcoin Miner" nach und führt ihn aus. Der infizierte Rechner mutiert damit zu einem ferngesteuerten digitalen Münzautomaten, der den Hauptteil der zur Verfügung stehenden Ressourcen zum Errechnen neuer Einheiten der digitalen Bitcoin-Währung verwendet. Anwender sollten deshalb aufmerken, wenn ihr Rechner plötzlich und ohne erkennbaren Grund deutlich langsamer wird. Betroffen sind insbesondere Nutzer von älteren Windows-Versionen wie "Windows XP".

Der Trojaner gelangt auf das System des Opfers entweder durch andere Schadsoftware oder wird vom Anwender ohne dessen Zutun und Wissen heruntergeladen und installiert, wenn er speziell präparierte Webseiten besucht.

Der Missbrauch von Privatrechnern als digitale Münzautomaten ist für die Cybergangster ein lukratives Geschäft, können Bitcoins doch wie reale Währungen zum Beispiel in Euro und damit in bares Geld umgetauscht werden.

Anwender, deren Rechner plötzlich auffällig langsamer geworden sind, sollten ihre Systeme mit einem aktuellen Virenscanner überprüfen und gegebenenfalls säubern. Sollten sie tatsächlich keine entsprechende Sicherheitslösung installiert haben, können sie sich kurzfristig mit einem kostenlosen Virenscanner wie Trend Micro Housecall behelfen.

Weitere Informationen zu der genannten Bedrohung sind im deutschen Blog von Trend Micro erhältlich.

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