Heidelberger Druckmaschinen AG tritt der VDMA-Nachhaltigkeitsinitiative Blue Competence bei

Unternehmen unterstreicht strategische Bedeutung des Themas Umweltschutz und Nachhaltigkeit
(PresseBox) (Heidelberg, ) Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) tritt der Blue-Competence-Nachhaltigkeitsinitiative des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) bei. Blue Competence vernetzt den Maschinen- und Anlagenbau auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit und bündelt Ressourcen, Know-how und Stärken des VDMA. In dieser Gemeinschaft engagieren sich die verschiedenen Fachverbände des VDMA und andere Organisationen des Maschinen- und Anlagenbaus. Weiterhin können sich auch einzelne Unternehmen und Institutionen an der Initiative beteiligen.

Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind globale Themen, die auch in der Printmedien-Industrie einen immer größeren Stellenwert einnehmen. Immer mehr Drucksacheneinkäufer setzen einen ökologischen Produktionsprozess für Drucksachen voraus, und die Nachfrage nach klimaneutralen Druckprodukten steigt kontinuierlich. Hier tragen moderne Maschinen und verbesserte Prozesse außerdem auch dazu bei, Kosten zu sparen. Ökologisch drucken heißt schließlich auch: ökonomisch denken.

Energieeffizienz, Ressourcenschonung, Emissionsreduzierung und Lebenszyklusmanagement sind Aspekte, die sowohl bei der Herstellung von Druckmaschinen als auch bei deren Betrieb eine wesentliche Rolle spielen. Heidelberg hat das Thema Nachhaltigkeit fest in seiner strategischen Agenda verankert. Die Ende 2011 verabschiedete Umweltpolitik des Unternehmes gibt den verbindlichen Rahmen für alle Heidelberg-Unternehmensbereiche vor und bezieht auch externe Partner und Lieferanten mit ein. Sie bildet den ganzheitlichen und umfassenden Ansatz ab, den Heidelberg bei seinem Nachhaltigkeitskonzept verfolgt: Von der Entwicklung der Produkte über deren Herstellung und Betrieb beim Kunden bis zum Recycling oder der Entsorgung finden alle Stadien Berücksichtigung.

"Als einziges Unternehmen der Druckmaschinenindustrie verfügt Heidelberg über ein Instrumentarium, um den CO 2-Fußabdruck seiner Produkte und Dienstleistungen exakt zu analysieren und entsprechend zu steuern. Viele unserer Kunden verfolgen diesen Prozess sehr aufmerksam und nehmen wahr, dass wir ihnen zahlreiche ökologische Lösungen anbieten und sie so auf dem Weg zu ökologischem Drucken maßgeblich unterstützen können", so Stephan Plenz, Mitglied des Vorstandes bei Heidelberg und zuständig für das Thema Nachhaltigkeit. Heidelberg bietet seinen Kunden an, sämtliche bei Heidelberg produzierten Maschinen klimaneutral zu stellen; die Maschinen mit Anicolor-Technologie werden ab Werk nur noch CO 2-neutral angeboten.

Auf dem Weg zur ökologischen Produktion

Im Oktober 2012 ging am Standort Wiesloch-Walldorf - dem größten Produktions-standort des Unternehmens - ein Blockheizkraftwerk in Betrieb, das künftig die Energiekosten des Standortes um zehn Prozent reduzieren wird, und das jährlich 3.700 Tonnen CO 2 einspart. Der Standort Amstetten, an dem sich die Gießerei befindet, verfügt seit Februar 2012 über ein zertifiziertes Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001. Kontinuierliche Projekte zur Abfallvermeidung und -verwertung, zum effizienten Einsatz von Ressourcen und Energie sowie zur Reduzierung der CO 2-Emissionen tragen dazu bei, auf dem Weg zur ökologischen Produktion Schritt für Schritt voranzukommen.

Neben der Herstellung der Produkte liegt der zweite Schwerpunkt auf deren Einsatz und Betrieb der Druckmaschine in der Druckerei: Energieverbrauch und -nutzung über den gesamten Lebenszyklus hinweg unterliegen einer stetigen Optimierung. Energieeffizienzmessung in der Druckmaschine, hochmoderne Trocknertechnologie mit Wärmerückgewinnung und effiziente Motoren und Peripheriegeräte sind hier nur einige Felder, in denen Heidelberg in der Branche zweifelsohne eine Vorreiterrolle einnimmt.

Eine regelmäßige Berichterstattung - intern wie extern - sowie Informationsveranstaltungen für Führungskräfte und Mitarbeiter tragen dazu bei, über die gesamte Belegschaft hinweg Bewusstsein für ökologisches Engagement zu schaffen.

Dass Ökologie und Ökonomie sich dabei bestens ergänzen können, hat Heidelberg in den letzten Jahren immer wieder erfahren. Und angesichts weiterhin steigender Energiepreise geht diese Rechnung immer öfter und immer schneller auf.

Die Initiative Blue Competence des VDMA

Verantwortung ist die Triebfeder und damit das Rückgrat von Nachhaltigkeit. Dementsprechend ist Verantwortung für Nachhaltigkeit auch für Blue Competence - der Nachhaltigkeitsinitiative des Maschinen- und Anlagenbaus - Wertebasis und Kompass zugleich.

Nachhaltigkeit ist dabei Ausgleich und Integration ökonomischer, ökologischer und gesellschaftlicher Ziele. Es geht also um Verantwortung in einem umfassenden Sinn, etwa für Bildung, die Natur und die wirtschaftlichen Folgen von Globalisierung, Strukturwandel oder demografischer Entwicklung.

Hier sehen sich die Maschinen- und Anlagenbauer nicht nur in der Pflicht, sondern sind vor allem auch treibende Kraft und Motor für wegweisende Technologien, die viele Nachhaltigkeitsideen erst möglich machen. Allerdings sind nachhaltige Produktionsverfahren und Produkte nicht immer auf den ersten Blick erkennbar.

Blue Competence definiert daher belastbare Nachhaltigkeitskriterien und -standards, die jeder erfüllt, der sich der Initiative anschließt. Blue Competence sorgt damit für mehr Transparenz, erleichtert die Orientierung und gibt Sicherheit - all jenen, die nachhaltige Lösungen und Produkte oder nachhaltig handelnde Unternehmen suchen.

Der Heidelberg Nachhaltigkeitsbericht kann abgerufen werden unter: www.heidelberg.com/eco.
Informationen zu Blue Competence sind unter www.bluecompetence.net zu finden.

Kontakt

Heidelberger Druckmaschinen AG
Kurfürsten-Anlage 52-60
D-69115 Heidelberg
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