Umfrage zur Versorgungssituation bei ableitenden Inkontinenzhilfen: "Die freie Wahl des Leistungserbringers und des Produktes sind das A und O bei der ableitenden Inkontinenzversorgung"

(PresseBox) (Berlin, ) Die freie Wahl des Versorgers und die Mitsprache bei der Produktauswahl sind für die überwiegende Mehrheit von Patienten, die mit ableitenden Inkontinenzhilfen versorgt werden, äußerst wichtige Kriterien. Dies ergab eine Patientenumfrage des Bundesverbands Medizintechnologie (BVMed) zur Versorgungssituation bei ableitenden Inkontinenzhilfen an der sich rund 250 Patienten beteiligten. Die Umfrage ergab außerdem, dass mehr als 90 Prozent der Befragten, die die Möglichkeit zur freien Wahl des Leistungserbringers hatten, sich wieder für ein Homecareunternehmen oder spezialisiertes Sanitätshaus entscheiden würden. Die Umfrage zeigt: "Die freie Wahl des Leistungserbringers und die fachgerechte Auswahl der Produkte sind das A und O bei der Inkontinenzversorgung", so BVMed-Hilfsmittelexpertin Daniela Piossek.

Fast 90 Prozent der Befragten sind mit ihrer ableitenden Inkontinenzversorgung zufrieden bis sehr zufrieden. Besonders stark begrüßen die Patienten die termingerechte Lieferung der Produkte. Über 90 Prozent beurteilen diese als gut oder sehr gut. Außerdem empfinden rund 87 Prozent der Befragten die fachliche Kompetenz der Mitarbeiter als gut oder sehr gut. Auch mit der Beratung und Einweisung durch den Dienstleister sind fast 80 Prozent der Patienten zufrieden oder sehr zufrieden.

"Ein Grund für die hohe Zufriedenheit der Patienten mit ihrem Homecaredienstleister ist der gute Fort- und Weiterbildungsstand der Mitarbeiter", so Daniela Piossek. Die Bereitschaft der Mitarbeiter, Zeit in die Fachweiterbildungen zu investieren, sei überdurchschnittlich hoch. Dies hat eine Umfrage unter den BVMed-Mitgliedern zur Qualifikation des versorgenden Personals im Homecare-Bereich ergeben. Mehr als 60 Prozent der Beschäftigten bilden sich mindestens 40 Stunden pro Jahr weiter. Über 80 Prozent der Homecare-Mitarbeiter haben eine staatlich anerkannte Ausbildung im Gesundheitswesen absolviert. Darüber hinaus besitzen rund 40 Prozent therapiespezifische Weiterbildungen, beispielsweise zum Wund- oder Ernährungsexperten.

Insgesamt sind in Deutschland 6 Millionen Menschen von Inkontinenz betroffen. Die im Bereich der ableitenden Inkontinenzhilfen tätigen Unternehmen im BVMed haben es sich zum Ziel gesetzt, die Versorgung mit diesen Hilfsmitteln weiter zu verbessern. Ziel ist, allen Betroffenen eine adäquate und patientenorientierte Inkontinenzversorgung zur Verfügung zu stellen und diese in Deutschland lang- und mittelfristig sicherzustellen.

Mehr Informationen zum Thema Inkontinenzversorgung gibt es unter www.bvmed.de/....

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