Europaministerin Spoorendonk: Gemeinsames Förderprogramm bietet große Chancen für deutsch-dänische Grenzregionen

(PresseBox) (Kolding / Kiel, ) Schleswig-Holsteins Europaministerin Anke Spoorendonk hat heute (12. Dezember) im dänischen Kolding an der ersten gemeinsamen INTERREG-Konferenz der beiden deutsch-dänischen Grenzregionen teilgenommen. Im künftigen INTERREG V A-Programm (Förderperiode 2014 - 2020) werden die bisherigen Programme Syddanmark - Schleswig - K.E.R.N. und Fehmarnbeltregion zusammengehen, um neue Perspektiven, Partnerschaften und Möglichkeiten der Kooperation zu erschließen. Dazu sagte Spoorendonk: "In beiden Grenzregionen ist INTERREG einer der zentralen Motoren der Zusammenarbeit. Durch die grenzüberschreitenden INTERREG A-Programme werden seit vielen Jahren wichtige deutsch-dänische Vorhaben mit einer großen thematischen Bandbreite von medizinischer Krebsforschung über Robotik bis hin zur touristischen Entwicklung von Segelhäfen gefördert. Der Ausbau der Zusammenarbeit der beiden Grenzregionen bietet große Entwicklungsperspektiven. Sie ist für beide Grenzregionen die entscheidende strategische Perspektive, um Wachstum und Arbeitsplätze zu schaffen."

Die Ministerin betonte auch die Bedeutung der regionalen kulturellen Identität. "Kultureller Austausch und kulturelle Zusammenarbeit verbinden Regionen und Völker. Kultur ist damit der Brückenbauer über alle Grenze hinweg. Kulturprojekte tragen auch dazu bei, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und das INTERREG-Programm bei den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort sichtbar zu machen. Das neue Programm muss daher auch die Förderung von Kulturaktivitäten ermöglichen. Dafür habe ich in den letzten Monaten sowohl in Brüssel und Berlin als auch in Kopenhagen geworben. Ich bin daher sehr froh darüber, dass aus Brüssel nunmehr deutliche Signale kommen, dass INTERREG auch in Zukunft Kulturaktivitäten fördern kann."

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