Cluster, College, Service Center

Rektor Hans-Jochen Schiewer stellt den Jahresbericht der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg vor
(PresseBox) (Freiburg, ) Ein Jahr, das von der zweiten Runde der Exzellenzinitiative geprägt war: Rektor Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Jochen Schiewer hat in der öffentlichen Sitzung des Senats den Jahresbericht der Albert-Ludwigs-Universität für den Zeitraum vom 1. Oktober 2011 bis zum 30. September 2012 vorgestellt. "Die Universität Freiburg hat sich hervorragend entwickelt und ihre Position international wie auf Landes- und Bundesebene deutlich verbessert - trotz der Ablehnung unseres Zukunftskonzepts in der dritten Förderlinie der Exzellenzinitiative, die ein schwerer Schlag für uns war", so sein Fazit.

Stellvertretend für die Forschungserfolge stehen die bewilligten Anträge der Spemann Graduiertenschule für Biologie und Medizin sowie der beiden Cluster BIOSS Centre for Biological Signalling Studies und BrainLinks-BrainTools in den ersten beiden Förderlinien der Exzellenzinitiative. Zudem haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Freiburg die Sonderforschungsbereiche "Helden, Heroisierungen, Heroismen" und "Medizinische Epigenetik", zwei Graduiertenkollegs und sieben ERC Grants, eine der prestigeträchtigsten Förderungen Europas, eingeworben. Ihre Drittmitteleinnahmen hat die Universität um gut 14 Millionen Euro auf knapp 169 Millionen Euro gesteigert.

Für neue Ansätze in der Lehre hat die Albert-Ludwigs-Universität das neue University College Freiburg eingerichtet. Es entwickelt problemorientierte, fächerübergreifende Lehrangebote wie den Bachelorstudiengang Liberal Arts and Sciences, der zum Wintersemester 2012/13 den Betrieb aufgenommen hat. Der Lehrentwicklungspreis "Instructional Development Award", mit dem die Universität didaktisch neuartige Projekte fördert, wurde im Berichtszeitraum sechsmal vergeben. Als zentrale Anlaufstelle für alle Belange rund um das Studium hat die Universität im Mai 2012 das Service Center Studium eröffnet. Es bietet Studierenden und Studieninteressierten Informationen und Beratung aus einer Hand.

Bei der Internationalisierung verzeichnet die Universität ebenfalls Erfolge: 36 Prozent der Doktorandinnen und Doktoranden sowie 40 Prozent der Teilnehmenden an Masterprogrammen kommen aus dem Ausland. Damit liegt die Albert-Ludwigs-Universität auf Rang drei in der Gruppe der großen deutschen Universitäten. Im November 2011 hat sie zudem ein Konzept verabschiedet, das den verstärkten Ausbau von Schlüsselpartnerschaften mit der Université de Strasbourg/Frankreich, der Penn State University/USA, der Nanjing University/China und der Nagoya University/Japan vorsieht. Gemeinsam mit Strasbourg wird die Universität Freiburg ein Konzept für eine "Sonderwissenschaftszone" am Oberrhein erarbeiten.

Erfreuliche Entwicklungen waren auch auf den Baustellen zu verzeichnen: Der Forschungscluster BIOSS hat im Mai 2012 das Signalhaus, sein neues Laborgebäude, bezogen. Mit der Eröffnung des ersten Wohnheims samt Kindertagesstätte auf dem Campus der Technischen Fakultät hat die Universität die soziale Infrastruktur verbessert. Das derzeit größte Sanierungsprojekt, der Umbau der Universitätsbibliothek, soll bis zum Spätsommer 2014 abgeschlossen sein.

Den Jahresbericht des Rektors finden Sie hier: www.pr.uni-freiburg.de/go/jahresbericht-2012

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