Zwei neue Brücken für Ostdeutschland

IHK Ostbrandenburg begrüßt Mittelfreigabe für die Anhebung zweier Brücken über dem Oder-Havel-Kanal
(PresseBox) (Frankfurt (Oder), ) Heute hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages das "Infrastrukturbeschleunigungsprogramm II" beschlossen. Dahinter verbirgt sich eine zusätzliche Finanzspritze für die Infrastruktur in Höhe von 750 Millionen Euro für die beiden kommenden Jahre. Im Gesamtpaket sind unter anderem 140 Millionen Euro für den Ausbau der Wasserstraßen in ganz Deutschland vorgesehen. Als einziges Projekt in Ostdeutschland findet sich die Anhebung der Klosterbrücke östlich von Eberswalde und der Brücke im Verlauf der Bundesstraße 2 in Eberswalde. Durch die Anhebung der Brücken wird nach Fertigstellung des neuen Schiffshebewerkes der zweilagige Containertransport von Berlin bis auf die Ostsee möglich.

"Wir sehen uns in unseren Bemühungen um den Ausbau der ostdeutschen Wasserstraßen bestärkt", begrüßt Dr. Ulrich Müller, Präsident der IHK Ostbrandenburg, den Beschluss. "So ist gesichert, dass das neue Schiffshebewerk in Niederfinow seine Möglichkeiten voll entfalten und wirtschaftlich betrieben werden kann. Die Binnenschifffahrt zwischen den Metropolen Berlin und Stettin wird damit aufgewertet." Nichtsdestotrotz werde die IHK Ostbrandenburg gemeinsam mit ihren Mitgliedsunternehmen weiter gegen die derzeit geplante Neukategorisierung der Bundeswasserstraßen auftreten.

In den vergangenen Monaten hat die IHK Ostbrandenburg mehrfach mit verschiedensten Aktionen gegen die Pläne des Bundesverkehrsministers protestiert. Höhepunkt war die dreitägige Fahrt mit einem Binnenschiff von Eisenhüttenstadt nach Berlin. Würden die Pläne des Bundesverkehrsministers verwirklicht, käme in Ostdeutschland die Binnenschifffahrt mittelfristig zum Erliegen.

Die IHK Ostbrandenburg ist die größte Interessenvertretung der Wirtschaft zwischen Schwedt und Eisenhüttenstadt, zwischen Berlin und der Oder.

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