Recruiting in der Managementberatung: Die wahren Kosten von Erfolg und Misserfolg

(PresseBox) (Düsseldorf, ) Auch die Managementberatungen werden vom demografischen Wandel und dem sich immer stärker abzeichnenden Fachkräftemangel nicht verschont. Nicht umsonst wird die Erfolgsrestriktion "Fachkräftemangel" auch in den Lünendonk‐Studien über Beratungsunternehmen an führender Stelle genannt. Es geht in vielen Beratungsunternehmen inzwischen stärker um Mitarbeiter‐ als um Kundengewinnung.

Doch bereits vor der sich zuspitzenden Personalengpass‐Situation haben Managementberatungen beim Thema Recruiting häufig Federn lassen müssen. Dieter Kaiser, Geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens Philocons, das sich der Beratung von Beratungsunternehmen widmet, konstatiert: "Selbst bei erfolgreichem Recruiting standen in der Vergangenheit häufig Aufwand und Ergebnis in keinem ökonomischen Verhältnis zueinander. Desaströs wird es aber, wenn sich die Personalgewinnung auch noch häufig als Fehlgriff erweist."

Kaiser hat analysiert, dass es in zahlreichen Beratungsunternehmen keine Kosten‐ und Nutzentransparenz über den gesamten Recruiting‐ und Integrations‐Prozess für neue Professionals gibt. "Häufig werden nur die Honorare für Personalberater, Kosten für Anzeigen und andere direkte Ausgaben in die Kostenbetrachtung einbezogen, in manchen Fällen noch Anteile des Gehaltes während der Einarbeitungszeit und Kosten für Training. Das 'Hidden Budget' beim Thema Recruiting und Integration ist allerdings deutlich größer."

"Erfolgreiches Recruiting bedarf eines systematischen Vorgehens", erläutert der Beratungsexperte, der selbst über Jahrzehnte für die Auswahl und Integration von Beratern verantwortlich war. Recruiting steht für ihn als Synonym für eine Reihe von Prozessen im Beratungsunternehmen. Zu diesen gehören die Bedarfsplanung, das Recruiting, die Integration von Neueinstellungen und nicht zuletzt das Halten der gewonnenen Talente.

"Das klingt einfacher, als es in der Umsetzung ist", so Kaiser. Die Besonderheiten dieser Prozesskette liegen darin, dass unterschiedlichste Personengruppen involviert sind (Verantwortung), einzelne Prozesse nicht aufeinander abgestimmt sind (Wirkzusammenhang), Regeln nicht ausreichend sind oder nicht konsequent befolgt werden (Regelwerk) und die Aufwand/Nutzen‐ Relationen selten bekannt sind (Kostensteuerung in der Kette).

Thomas Lünendonk, Mitgesellschafter der Philocons, ergänzt: "Bei realistischer Betrachtung von Kosten und Aufwand der gesamten Prozesskette haben diese signifikanten Einfluss auf das operative Ergebnis eines Beratungsunternehmens. Hinzu kommt der Faktor Zeit. In einer gesamthaften Sicht auf die Fristen der Prozesskette werden meist deutliche Puffer sichtbar, die ohne negativen Einfluss auf die Funktionalität eliminiert werden können."

Aus diesem Grund hat sich Philocons darauf spezialisiert, Beratungsunternehmen bei der Gestaltung der Prozesskette Recruiting und Integration mit Analyse, Konzept und Realisierung zu unterstützen und kurzfristig wirksame Beiträge zu leisten.

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