Telekom gewinnt Frankfurter Flughafen (Fraport) als Festnetz- und Mobilfunkkunden

(PresseBox) (Darmstadt, ) .
- Fraport erhält IT, Festnetz und Mobilfunk aus einer Hand
- Austausch von 3.500 Sprach- und 2.500 Daten-SIM-Karten
- Festnetz-Telefonie für 15.000 Fraport-Mitarbeiter

Punktlandung für die Deutsche Telekom auf dem Frankfurter Flughafen: Bei Fraport, dem Betreiber eines der bedeutendsten Luftverkehrsdrehkreuze der Welt, hat die Telekom 15.000 Festnetzanschlüsse und rund 6.000 Mobilfunkanschlüsse reibungslos auf ihr Netz portiert - und das alles bei laufendem Flugbetrieb. Für die Mitarbeiter von Fraport bedeutet das: Sie sind auch nach dem Anbieterwechsel wie bisher unter ihren bekannten Rufnummern im Festnetz und Mobilfunk erreichbar. Überzeugt hat den Kunden die sehr gute Netzqualität der Telekom und die Bereitstellung von sämtlichen Leistungen aus einer Hand: Mobilfunk, Festnetztelefonie und WLAN, Internetzugänge sowie Rechenzentrum, Netzwerk und Service Desks. Der neue Vertrag für die Festnetz- und Mobilfunkleistungen gilt zunächst für 48 Monate.

"Für den reibungslosen Betrieb des Flughafens benötigt Fraport mehrere Dutzend IT-Systeme. Viele Informationen werden mobil zur Verfügung gestellt. Daher sind unsere Anforderungen an den Mobilfunk extrem hoch", sagt Dr. Roland Krieg, CIO von Fraport. "Viele unserer Mitarbeiter sind an ihren Einsatzorten, zum Beispiel auf dem Vorfeld, nur mobil erreichbar. Daher brauchen wir eine besonders hohe Zuverlässigkeit im Netz." Die Lademeister erhalten beispielsweise auf ihren mobilen Geräten über UMTS graphische Informationen darüber, wo das Frachtgut zu verstauen ist. Ohne diese Daten können sie die Flugzeuge nicht ordnungsgemäß beladen und würden damit den Flugbetrieb verzögern.

Um die Betriebsabläufe des Flughafens nicht zu stören, fand speziell der Wechsel der Mobilfunkkarten in den Vorfeldfahrzeugen in der Nacht statt. "Wir haben Fraport ein Team von 54 Mitarbeitern an die Seite gestellt, das innerhalb kürzester Zeit die Karten in speziellen Datengeräten ausgetauscht hat", erläuterte Reinhard Clemens, Vorstand Deutsche Telekom und Chef von T‑Systems. Neben dem Tausch wurde jede Karte zusätzlich einem Funktionstest unterzogen, in das mobile virtuelle private Netzwerk (Mobile IP-VPN) von Fraport integriert und das Telefonbuch auf den neusten Stand gebracht.

"Wir sind weltweit erfolgreich mit unseren Lösungen für den Flughafenbetrieb. So hat der Aeroporto di Roma gerade seinen Vertrag mit uns verlängert", sagte Reinhard Clemens. "Fraport wollen wir in den nächsten Jahren als strategischer Partner begleiten. Den Kunden hat besonders unsere sehr gute Netzqualität überzeugt und die Bereitstellung von sämtlichen Leistungen aus einer Hand." Auch wegen der hohen Zahl an Flugbewegungen und der zahllosen Passagiere, die samt Gepäck in Frankfurt umsteigen, sind die Anforderungen an die Kommunikations- und IT-Systeme besonders hoch.

Im Dezember steht der letzte Schritt des Großprojekts auf dem Programm. Dann migriert die Telekom rund 700 Unternehmen, die das DSL-Netz auf dem Gelände von Fraport nutzen, ebenfalls in die neue Internet-Infrastruktur.

Unabhängig davon legte der Frankfurter Flughafen auch die Umsetzung seines neuen Resource Management System (RMS) in die Hände der Telekom. Seit Anfang November setzt Fraport eine bewährte Branchenlösung für die Planung und Steuerung aller Sachressourcen wie Flugzeugpositionen, Gepäckbänder und Check-In-Schalter des Flughafens ein.

Die Telekom zählt Flughäfen in aller Welt - darunter die Aeroporti di Roma oder den Moskauer Flughafen Scheremetjewo - zu ihren Kunden. Jeder fünfte der weltweit größten Verkehrsflughäfen mit jährlich 25 Millionen Passagieren nutzt heute Airport-Lösungen und -Services des Konzerns.

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