46 Prozent der CIOs glauben, dass die Unternehmensstrategien nicht auf die "Mobile Zukunft" ausgerichtet sind

Aktuelle Studie von ClickSoftware zeigt die Herausforderungen eines erfolgreichen Ausbaus von mobilen Arbeitsplätzen / Nur 66 Prozent der befragten CIOs sehen keine Probleme, Qualitäts- und Service-Standards für mobile Mitarbeiter zu gewährleisten
(PresseBox) (Burlington, MA/Frankfurt am Main, ) Eine aktuelle Studie von ClickSoftware, weltweiter Marktführer im Bereich automatisierter Personaleinsatzplanungs- und Optimierungslösungen für Serviceunternehmen, zeigt die Herausforderungen beim Ausbau von mobilen Arbeitsplätzen auf. Während 74 Prozent der befragten CIOs glauben, dass mobiler Kundenservice wichtig ist, meinen fast die Hälfte (46 Prozent) dass ihre derzeitigen Mobil- und/oder Außendienst-Lösungen und Strategien ineffizient im Blick auf eine "Mobile Zukunft" sind. Befragt wurden zu dieser Studie, die von IDG Connect durchgeführt wurde, CIOs in Großbritannien, Frankreich und Deutschland.

Mobile Computing ist ein stark wachsender Markt und die Analysten von IDC sagen voraus, dass die Anzahl an mobilen Arbeitsplätzen weltweit die Marke von 1,3 Milliarden bis zum Jahr 2015 erreichen wird (Quelle: Worldwide Mobile Worker Population 2011-2015; Forecast - Januar 2012). Das entspricht knapp 40 Prozent aller Arbeitsplätze. Ein Großteil dieses Wachstums entsteht durch den anhaltenden Trend zu BYOD (Bring Your Own Device). Die Mitarbeiter sind frustriert darüber, wie langsam die IT-Abteilungen Systeme anpassen und erneuern. Daher werden zunehmend private Geräte eingesetzt, um produktiver zu arbeiten als das mit der zur Verfügung gestellten Infrastruktur möglich ist. 75 Prozent der CIOs gaben an, dass ihre Mitarbeiter ein oder mehrere Geräte mit zur Arbeit bringen, wobei der Hinweis gegeben wurde, dass die Mehrzahl im "allgemeinen" nur ein Gerät mitbringt. Diese verschiedenen Faktoren stellen eine große Herausforderung für CIOs dar, um effektive Strategien rund um den mobilen Einsatz von IT zu entwickeln. Gerade in Bereichen wo die Mitarbeiter stark verstreut arbeiten und wo die Unternehmen einen hochqualifizierten mobilen Kundenservice anbieten.

Trotzdem dass die Vorteile des mobilen Arbeitens verstanden wird, ist die eigene Umsetzung der Befragten eher gering. So konnten 53 Prozent als "Late-Adopters" identifiziert werden. Weniger als die Hälfte nutzen ein Smartphone oder andere mobile Geräte als Teil der im Unternehmen zur Verfügung gestellten IT-Infrastruktur. Daher ist es auch nicht erstaunlich, dass nur 66 Prozent der CIOs es als unproblematisch sehen, die Qualitäts- und Service-Standards auch im Außendienstbereich zu gewährleisten. Diese Zahl variiert jedoch sehr stark zwischen unterschiedlichen Branchen, wobei der Handel hier hervorsticht. Dort finden es 80 Prozent der Befragten "eher leicht" und keiner "eher schwer" oder "sehr schwer", die Qualität und Standards zu gewährleisten. Der öffentliche Dienst schnitt am schlechtesten ab. Nur 30 Prozent der CIOs dort sagen, dass es "leicht" ist und 40 Prozent halten das für "schwierig" bis "sehr schwierig".

"CIOs erkennen die Herausforderungen und den Bedarf, einer 'Enterprise-Mobility-Plattform' als Teil der Unternehmens-Strategie, aber sie wissen nicht wo sie beginnen sollen. Die Technologie und die Nutzer entwickeln sich derart schnell, dass es für die CIOs notwendig wird, die Kontrolle zurückzugewinnen", sagt Dr. Moshe BenBassat, Chairman und CEO von ClickSoftware dazu. "Von größter Bedeutung ist dabei ein neuer Ansatz, der eine durchgehende Unterstützung für die Mitarbeiter im Büro bis hin zu den mobilen Kollegen bieten muss - egal, welche Geräte dabei genutzt werden. ClickSoftware bietet dafür im Bereich der mobilen Arbeiter im Außendienstbereich einen eigenen Ansatz. Es stehen dafür eine große Anzahl an mobilen Anwendungen im ClickAppStore bereit."

Für die Unternehmen, die eine langfristige mobile Strategie einführen wollen, gibt ClickSoftware die folgenden fünf Tipps mit denen die Effektivität der eingesetzten Lösungen verbessert werden kann:

1. Wenn eine neue Lösung eingeführt werden soll, binden Sie immer sofort auch die späteren Anwender in den Entscheidungsprozess ein. Das bedeutet, dass Meinungen und Erfahrungen von Außendienstmitarbeitern und deren Vorgesetzten, sowohl in Senior- als auch Junior-Position, einfließen.

2. Die Ausgangspunkte für jede Verbesserung der technologischen Unterstützung im Außendienst müssen die Unternehmensstrategie und die Kernziele sein. Lösungen müssen an die Bedürfnisse der Organisation angepasst werden.

3. Mobile Geräte müssen mit Bedacht ausgesucht werden. Die Auswahl muss an die Arbeitsumgebung sowie an die Bedürfnisse der Nutzer und die Natur der mobilen Software angepasst werden (Ist diese geräteunabhängig oder fest an eine Plattform geknüpft?)

4. Wenn Sie nach einer Lösung suchen, ein Projekt planen oder die Umsetzung durchführen: Vergessen Sie dabei nicht, auf eine einfache Bedienung zu achten.

5. Legen Sie beim Testen von mobilen Anwendungen nicht nur Wert auf Funktionen und Module. Betrachten Sie lieber den kompletten Arbeitsablauf und die Anwendungsszenarien, die für Sie in einer mobilen Arbeitsumgebung wichtig sind.

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