Fjord: die 10 wichtigsten digitalen Trends, die das Jahr 2013 prägen werden

Deutliche Veränderungen in Wirtschaft, Technologie und Design prognostiziert
(PresseBox) (London, ) Die Beratungsagentur für Service Design Fjord präsentiert jedes Jahr im Dezember die wichtigsten 10 digitalen Trends des kommenden Jahres. Der diesjährige Bericht prognostiziert, dass digitale Dienste die Art, wie Menschen leben und arbeiten im nächsten Jahr stark verändern wird und gibt Unternehmen praktische Ratschläge im Umgang mit den damit verbundenen Chancen.

"Unsere Arbeit bei Fjord findet am Rande des Mainstreams statt - da, wo Innovation auf den Massenmarkt trifft. Diese ständige Konfrontation mit "Neuem" befeuert unsere Neugier und macht es notwendig, dass wir uns damit auseinandersetzen", erklärt Olof Schybergson, CEO von Fjord. "Die Fjord Trends reflektieren unsere Überlegungen darüber, wie sich die Zukunft gestaltet. Unseren Kunden wollen wir damit Inspiration und konkrete Ratschläge zum Umgang mit den Themen an die Hand geben, die ihr Geschäft im kommenden Jahr beeinflussen werden."

Z den Highlights der Fjord Trends für 2013 gehören:

1. Menschen ruinieren das Geschäft ... für traditionelle Unternehmen

Der Zugang zu Technologie macht es heute jedem mit einer Idee, einer Vision und der notwendigen Entschlossenheit möglich, einen Dienst aufzubauen, der traditionelle Unternehmen außen vor lässt. Unternehmen werden versuchen, diese Entwicklung durch legislative oder politische Aktivitäten zu behindern. Diese Bemühungen werden von der innovativen Startup-Community inzwischen als Auszeichnung verstanden. Teil dieser Entwicklung ist das zunehmende Aufkommen von Peer-to-Peer-Diensten.

2. Ich gehöre mir ... der Umgang mit persönlichen Daten

Anwender sind heute deutlich besser darüber aufgeklärt, was mit ihren persönlichen Daten passiert. Im Gegenzug dazu fordern sie Zugang zu Informationen und Mehrwert, wenn sie ihre Daten bereitstellen. Datenvisualisierungen werden weiter zunehmen, Werte generieren und Beziehungen zwischen Individuen und denjenigen aufbauen, die ihnen dabei helfen, Mehrwert aus den eigenen Verhaltensweisen zu erzielen.

3. Das "persönliche Netzwerk" kommt

Die wachsende Zahl von Geräten und Sensoren, die Menschen in ihr Leben integrieren, bietet die Bühne für das, was Fjord "lebende Dienstleistungen" nennt. Sie entstehen da, wo individuell genutzte Geräte interagieren, um ein unterstützendes Netzwerk für den Besitzer zu ermöglichen. Sehr bald wird sich zeigen, dass vernetzte Geräte immer mehr Lebensbereiche beeinflussen.

4. Das KISS-Prinzip (Keep It Simple, Stupid)

Immer mehr Unternehmen stellen fest, dass ein Fokus auf Verständlichkeit für den Nutzer Veränderungen bewirken kann. Jedoch wächst mit der Zunahme von persönlichen Netzwerken auch die Herausforderung. Immer mehr Daten aus immer mehr Bereichen - öffentlich, privat und beruflich - müssen erschlossen werden und nur die am einfachsten nutzbaren Lösungen werden angenommen.

5. Revolution im Einzelhandel ... die Unterscheidung zwischen online/offline verschwindet

Fast die Hälfte der Smartphone-Besitzer in den USA hat ihre Geräte bereits für Einkäufe im Laden benutzt und über die Hälfte davon hat den Einkauf abgebrochen- eine Statistik, die das Herz eines jeden Einzelhändlers in Angst und Schrecken versetzt. Sie zeigt, dass die Unterscheidung zwischen Online- und realem Shopping für Smartphone-Nutzer kaum noch eine Rolle spielt.

6. Zugangsrecht ist das neue Eigentum

Anwender und Dienstleister entwickeln derzeit eine neue Definition davon, was Besitz im digitalen Zeitalter bedeutet. Immer mehr Menschen nutzen ihre Medien auf mehreren Endgeräten und erwarten, dass ihre Einkäufe - egal, um was es sich handelt - auf mehreren Plattformen zur Verfügung stehen.

7. Lernen wird persönlich

Die Art, wie gelernt wird, verändert sich weiter. Fjord geht davon aus, dass dabei personalisierte und anpassungsfähige Lehrmaterialien eine Rolle spielen werden. Darüber hinaus wird sich die Vermittlungsmethode von Einer-an-Viele zu Viele-für-Einen verändern. Letztlich wird sich diese adaptive Lernunterstützung in Echtzeit auch im breiteren wirtschaftlichen Kontext wiederfinden.

8. Sprich mit mir

Wann wird Sprachinteraktion so überzeugend, dass die Menschen sie in ihren Alltag integrieren wollen? Sprachintegration wird mit Sicherheit unverzichtbar für Smartphone- und Tablet- Applikationen und Stimmabdrücke werden zur neuen Art der persönlichen Unterschrift.

9. Die mobile Lücke

Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt im kommenden Jahr wird sein, wie sich mobile Geräte für Service-Unternehmen bezahlt machen können. Damit werden völlig neue Dienste und Geschäftsmodelle entstehen, die auf "Mobile first" oder "Mobile only" beruhen.

10. Wie ein Startup denken ... und auch so handeln

Unternehmen, die etwas Neues kreieren wollen, kämpfen oft mit ihren internen Strukturen. 2013 wird es viele weitere Umstrukturierungen und Neuorganisationen zur Anpassung an den digitalen Wandel geben. Es wird zunehmend ein Engagement gefordert, das über traditionelle Agentur- oder Designaufgaben hinausgeht. Darüber hinaus werden die Digital Natives in viele Bereiche in Unternehmen, Bildung, Gesundheit und Verwaltung vordringen.

Unter http://de.slideshare.net/... können die kompletten Trends für 2013 zum heruntergeladen werden.

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