Phänomenaler Unterricht: Grundschüler experimentieren in Nittenau bei der "MINIPHÄNOMENTA in Bayern"

(PresseBox) (Nittenau, ) An der Grund- und Mittelschule Nittenau stehen zurzeit "Staunen", "Ausprobieren" oder "Ursache und Wirkung" auf dem Stundenplan. An 52 Experimentierstationen erforschen Mädchen und Jungen seit zwei Wochen Naturwissenschaften und Technik - bei der so genannten "MINIPHÄNOMENTA" des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e. V. (bbw): Hier untersucht ein Schülerteam magnetische Felder, dort erforschen Klassenkameraden elektrische Schaltungen. Andere finden heraus, wie gut Metall Wärmeenergie leitet.

Der Spaß beim Entdecken und Forschen steht bei der "MINIPHÄNOMENTA" im Vordergrund. Die Schüler sollen Lust bekommen, naturwissenschaftliche Phänomene selbst zu entdecken und technische Zusammenhänge spielerisch herauszufinden. Am heutigen "Tag der Öffentlichkeit" haben Schülereltern die Experimentierstationen inspiziert, ebenso wie Nittenaus 1. Bürgermeister Karl Bley, der Vorsitzende des Schulvereins Otto Storbeck und Anne Rossbach, Projekt­leiterin beim bbw. Um ein Bildungsprojekt wie die "MINIPHÄNOMENTA" den Schulen in dieser Qualität kostenlos anzubieten, braucht es finanzielle und ideelle Unterstützung. Und diese kommt von den bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgebern bayme und vbm. "Bayern braucht auch in Zukunft gut ausgebildete Fachkräfte, gerade angesichts der demografischen Entwicklung", so Hermann Brandl, Geschäftsführer der bayme vbm Geschäftsstelle Oberpfalz zum "Tag der Öffentlichkeit". "Nur so können wir die Stärke unseres Wirtschafts­standorts nachhaltig sichern. Wir wollen daher bereits Kinder für Technik begeistern, denn Technik ist wichtig - gerade in Bayern. Darum unterstützen wir die 'MINIPHÄNOMENTA' aus Überzeugung."

Seit 2007 stellt das bbw die Experimentierstationen pro Schuljahr bis zu zwölf bayerischen Schulen zur Verfügung. In der Oberpfalz hat die Grund- und Mittelschule Nittenau in diesem Schuljahr als einzige den Zuschlag bekommen. Um den Schülern langfristig Teile der "MINIPHÄNOMENTA" zur Verfügung zu stellen, bauen Eltern in den nächsten Monaten einige Stationen nach. Unterstützt werden sie dabei von Unternehmen aus der Region. Die "MINIPHÄNOMENTA" ist nur eines von vielen Projekten der Bildungsinitiative "Technik - Zukunft in Bayern?!"

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