Reguliertes Entgelt wird Startpreis für Day-Ahead-Kapazitätsauktionen

(PresseBox) (Leipzig, ) Ab 31.12.2013 gilt für alle Auktionen von Day-Ahead-Kapazitäten für den folgenden Gastag das regulierte Tagesentgelt als Startpreis. Die deutschen Fernleitungsnetzbetreiber setzen hiermit zusammen mit TRAC-X den Beschluss der Bundesnetzagentur zur "Änderung der Festlegung in Sachen Kapazitätsregelungen und Auktionsverfahren im Gassektor ("KARLA Gas") / BK7-12-201" um. Die Vermarktung von Kapazitäten der Fernleitungsnetzbetreiber in Day-Ahead Auktionen an Grenzkopplungs- und Marktgebietspunkten läuft seit 02.04.2012 auf der TRAC-X primary.

Durch die Umstellung des Startpreises bei Day-Ahead-Auktionen auf das regulierte Entgelt wird die bisherige Vorgabe der Bundesnetzagentur vom Null-Euro Startpreis abgelöst. Im Änderungsbeschluss begründet die Bundesnetzagentur hierzu unter anderem:

"Die Transportkunden haben sich rasch auf die mit der Festlegung KARLA Gas neu geschaffenen Optimierungsmöglichkeiten eingestellt. Angesichts ihres hierdurch veränderten Buchungsverhaltens erscheint die ursprüngliche Erwartung, dass die Day Ahead-Kapazitäten im Wesentlichen aus zurückgegebenen bzw. renominierungsbeschränkten und damit bereits bezahlten Kapazitäten resultieren, perspektivisch nicht mehr weiter gerechtfertigt. Diese Annahme bildete jedoch eine zentrale Rechtfertigung für den Startpreis von 0 Euro. Angesichts der veränderten tatsächlichen Rahmenbedingungen ist es erforderlich und geboten, die Ausnahmeregelung für Day Ahead-Kapazitäten aufzuheben und auch für diese Kapazitäten den allgemeinen Grundsatz der Aufpreisauktionen herzustellen, dass das regulierte Tagesentgelt den Startpreis bildet."

Der vollständige Beschluss der Bundesnetzagentur steht unter www.bundesnetzagentur.de zur Verfügung.

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