Elektromagnete goes mobile

(PresseBox) (Freising, ) Innovationskraft ist für die Hersteller von Medizinprodukten von enormer Bedeutung. RED MAGNETICS, Hersteller und Dienstleister im Bereich Elektromagnete, unterstützt seine Kunden bei der Entwicklung von Produktneuheiten und Produktverbesserungen.

Relativ neu im Medizintechnikbereich ist der Einsatz von Elektromagneten in mobilen Applikationen. Das Problem der geringen Energieversorgung (3VDC) musste hier erst gelöst werden. Nun steht einem Einsatz z.B. bei Injektor-Pens zur Insulinverabreichung bei Diabetespatienten nichts mehr im Wege, da man durch eine besondere Leichtbauweise den Kraftverlust durch die geringe Spannung kompensieren konnte. Durch Überbestromung kann die Injektionsnadel schneller und somit wesentlich schmerzlos für den Anwender bewegt werden.

Ein weiterer Aspekt dieser aufwändigeren Bauweise ist die Wiederverwendbarkeit der Injektor-Pens. Waren nämlich bisher alle Injektornadeln Einweg-Produkte, so werden diese zukünftig mehrfach verwendet werden können und sollen. Bei Handgeräten, ist es natürlich auch immer sehr wichtig, dass die einzelnen Komponenten so klein und leicht wie möglich sind. Das Dilemma hier ist, dass man nicht wie z.B. im Automobilbau auf leichtere Materialien zurückgreifen kann, denn um eine gewisse Kraft zu erzeugen, benötigt man sowohl bestimmte Materialien als auch eine gewisse Mindestmaße des Materials.

Eine Überbestromung kann Abhilfe schaffen um den Magneten entweder schneller und/oder kurzzeitig man mehr Kraft zur Verfügung stehen hat, d.h. zusammengefasst, dass man für eine gewisse Zeit einen Magnet, der auf 12VDC gewickelt ist, auch mit 24VDC/48VDC (und weitere) betreiben kann und dieser somit mehr Kraft hat.

Beliebte Bauformen sind in diesen mobilen Applikationen die D-Frames bzw. auch die Zylinder. Je nach Möglichkeit der Anbindung in den Geräten gibt es Kunden, die bei den Rahmenmagneten die seitliche oder stirnseitige Befestigungsmöglichkeit präferieren oder die überaus einfache "stick and fix"-Methode der Zylindermagnete.

Verschiedene Applikationen bedürfen verschiedener Lösungen was die Anbindung der Aktoren betrifft. Hier kann es entweder die spezielle Bauform der Applikation sein, die eine andere Anbindung nicht zulässt oder eine Überlegung, wie man das System beispielweise bei Servicearbeiten noch schneller umbauen kann. Erwähnenswert ist hier auf jeden Fall das einfache "stick and fix"- System, das auch hier in der Abbildung zu sehen ist. Der Magnet hat ein Gewinde und eine Mutter.

Man benötigt für die Befestigung nur ein Lochblech, steckt den Magnet durch das Loch und kontert mit der Mutter. Vorteil dieser Methode ist es, dass man keine Schrauben definieren muss, die Stabilität ist deutlich höher als bei Schraubgewinden und ein Monteur benötigt im Servicefall nur einen Schraubenschlüssel und muss nicht mehrere Schrauben so lagern, dass diese nicht verloren gehen wenn es um den Wiedereinbau geht.

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