Abschluss der Deutschlandtour von CINEMA-fairbindet-Preisträger "Call Me Cuchu"

(PresseBox) (Heidelberg, ) Am heutigen Abend wird Dirk Niebel, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, im Karlstorkino in Heidelberg an der Abschlussveranstaltung der Roadshow des Berlinale-Sonderfilmpreises "CINEMA fairbindet" mit dem diesjährigen Siegerfilm "Call me Kuchu" teilnehmen.

Dirk Niebel: "Mit dem Preis 'CINEMA fairbindet' zeichnen wir Filme aus, die Anstöße für Veränderungen geben und für Menschen eine faire Chance fordern, ihr Leben selbstständig und frei gestalten zu können. 'Call me Kuchu' erfüllt unsere Erwartungen an einen Siegerfilm in herausragender Weise. Homophobie ist noch immer ein weltweit verbreitetes Phänomen. Die Bundesregierung fordert von allen ihren Kooperationspartnern konsequent die Einhaltung der Menschenrechte und setzt sich für Toleranz und Akzeptanz ein. Auch in Deutschland setzen wir auf eine aktive Zivilgesellschaft. Wir wollen, dass sich noch mehr Menschen für Entwicklung interessieren und engagieren."

Der Film "Call me Kuchu" zeigt Leben und Engagement von homosexuellen Aktivistinnen und Aktivisten in Uganda. Die "Kuchus", wie sie dort genannt werden, kämpfen für ihre Gleichberechtigung und für das Recht, ihr Leben nach ihrem eigenen Lebensentwurf gestalten zu können. Der erste öffentlich bekennende homosexuelle Aktivist David Kato, von dessen Leben der Film berichtet, wurde nach Beginn der Dreharbeiten im Januar 2011 ermordet, so dass die Handlung eine unerwartete Wende nimmt.

Vor Beginn der Filmvorführung wird eine Podiumsdiskussion zwischen Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel, Manfred Helfert, dem Direktor des "Eine Welt Zentrums im Karlstorbahnhof", Klaus Jetz, dem Geschäftsführer des Lesben- und Schwulenverband (LSVD), sowie dem Moderator Günter Kipfmüller stattfinden. Im Anschluss daran stellt sich Bundesminister Dirk Niebel auch den Fragen des interessierten Heidelberger Publikums.

Das BMZ verleiht den Filmpreis "CINEMA fairbindet" seit 2011 jährlich im Rahmen der Berlinale und würdigt damit Filme, die Menschen über Länder- und Sprachgrenzen hinweg verbinden und neue Ideen und Perspektiven aufzeigen. In den letzten drei Monaten wurde "Call me Kuchu" in 24 Kinos im Rahmen von Veranstaltungen mit entwicklungspolitischem Begleitprogramm gezeigt. Die Roadshow ist - neben einem Preisgeld - Teil der Siegerprämie des Filmpreises CINEMA fairbindet.

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