Searchmetrics-Analyse: Sichtbarkeit der Top-Werbe- und Kreativagenturen in den Suchmaschinen lässt zu wünschen übrig

SEO und Social Visibility der Big Player in Deutschland zeigt: Die „Old Economy“ hat das Netz scheinbar immer noch nicht verstanden
SEO Visibility der Top-Werbe- und Kreativagenturen in Deutschland (PresseBox) (Berlin, ) Die Experten von Searchmetrics, Pionier und weltweit führender Anbieter von Search- und Social-Analytics-Software, haben die Webseiten der größten Werbe- und Kreativagenturen in Deutschland einmal genauer unter die Lupe genommen. Mithilfe ihrer Analyse-Tools haben sie die Sichtbarkeit der Agenturen in den Ergebnissen von Suchmaschinen gemessen und sind in der Auswertung auf erhebliche Defizite in den Bereichen SEO und Social Visibility gestoßen. Selbiges gilt auch für den Rank, den die einzelnen Agenturseiten erzielten.

Die SEO Visibility visualisiert den Trend und den historischen Verlauf einer Domain in Suchmaschinen. Der errechnete Wert ist ein wichtiger Index dafür, wie häufig die Eingabe in den Suchergebnissen gesehen wird. Im Ranking der größten Werbe- und Kreativagenturen in Deutschland kann keine einzige Agentur mit einem guten Ergebnis glänzen: Hirschen führt die Liste an und kommt auf insgesamt 457 Index-Punkte. Mit mageren 289 Punkten kratzt Jung von Matt zwar an der Dreihundert, bleibt aber weit hinter einer Bestmarke zurück. Auf dem dritten Platz folgt Grey (264 Punkte), mit nur einem Punkt Abstand zu Serviceplan (263). Das Schlusslicht bilden die Websites von Grabarz & Partner und der Havas-Gruppe mit nur 26 und 25 Index-Punkten.

Neben der Sichtbarkeit in Suchmaschinen zeigt die Social Visibility, wie gut eine bestimmte Domain in sozialen Netzwerken ankommt. Sie bezieht sich dabei nicht auf die eigenen Fanpages der Agenturen, sondern misst, wie stark die offizielle Domain in den sozialen Netzwerken präsent ist. Zusätzlich zu Bewertungen wie etwa über den Like-Button von Facebook, fließt auch das Teilen der Website etwa über Twitter in die Ermittlung des Index ein. Die einzelnen Aktionen werden unterschiedlich gewichtet und die ermittelte Kennzahl gibt letztendlich Aufschluss darüber, wie stark die Website als Kommunikator oder Informationsquelle genutzt und weitergegeben wird: je höher die Zahl, desto größer die Popularität und auch die Reichweite. Schaut man sich die Performance der einzelnen Agenturen genauer an, fällt auf: Im Bereich der sozialen Medien erzielen die Big Player der deutschen Werbe- und Kreativszene eine viel bessere Reichweite als bei der SEO Visibility.

Jung von Matt (34.244 Punkte), Grey (27.891) und Grabarz & Partner (11.344) sind die drei einzigen Agenturen, die es in den fünfstelligen Punkte-Bereich schaffen und somit im Vergleich zur Konkurrenz wesentlich besser in den sozialen Medien präsent sind. Mit nur 3.905 Punkten liegt Serviceplan auf dem vierten Platz, gefolgt von Kolle Rebbe (3.569). Alle anderen Agenturen sind so gut wie gar nicht präsent.

Der SEO Visibility Rank, den Searchmetrics mithilfe eines eigens dafür entwickelten Algorithmus ermittelt, repräsentiert die Position einer Domain unter den Top 100.000, basierend auf der SEO Visibility im jeweiligen Land. Keine einzige der analysierten Agenturen kann hier ein gutes Ergebnis vorweisen, vielmehr tummeln sich ausnahmslos alle auf den hinteren Plätzen. Hirschen liegt mit dem Rank 44.077 zwar noch unter der 50.000-Marke, doch ist dieses Ergebnis kein wirklicher Grund zur Freude: Jung von Matt folgt mit Rank 65.768. Weit abgeschlagen liegt die Publicis-Domain (88.050); ebenso abgeschlagen auf den hinteren Rängen: die Website von Kolle Rebbe (Rank 90.333).

„Wir haben uns die preisgekrönten und weithin gelobten Websites von Top-Werbe- und Kreativagenturen vorgeknöpft. Das Bild, das sich dabei zeigte, spricht aber nicht gerade für die Kommunikationsprofis“, so Michael Fritz, Vice Director Consulting von Searchmetrics. „Lässt man sich beispielsweise für das relevanteste Suchwort ‚Werbeagenturen’ die Ergebnisse anzeigen, schafft es keine einzige der Top-Agenturen unter die besten Zehn. Nur wenige Branchen können es sich leisten, ‚auf Schönheit’ zu optimieren, weil sie praktisch ausschließlich von direktem Brand Traffic leben. Das gilt auch für die deutschen Top-Werbeagenturen. Die Auffindbarkeit im Netz ist allerdings essentiell und sollte zumindest über den Brand, noch besser aber über branchenverwandte Suchbegriffe gewährleistet sein.“

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