Touchen und Tippen unterwegs

c't: Hybrid-Notebooks mit Windows 8 ab 700 Euro
c't Cover (PresseBox) (Hannover, ) Windows 8 macht auf Touch-Geräten einfach mehr Spaß. Für die Bedienung mit dem Finger gibt es jetzt Notebooks mit Touchscreen sowie völlig neue Hardwarekonzepte mit dreh-, klapp- oder verschiebbaren Displays. Sie sind eine gute Alternative für Anwender, die vorrangig ein Notebook benötigen, aber auf die Vorteile eines Tablets nicht verzichten wollen, schreibt die Computerzeitschrift c't in Ausgabe 2/13.

Alle acht Testkandidaten tragen Intels Ultrabook-Siegel, sind also flache Geräte mit langer Laufzeit und geringem Gewicht. Für Tablet-Verhältnisse sind sie mit 1,3 bis 2 Kilo dennoch relativ schwer. "Dafür bekommen Anwender mehr Rechenleistung und eine festverbaute Tastatur, können flott Tippen und neben den Apps auch klassische Desktop-Anwendungen komfortabel nutzen", erläutert c't-Redakteur Florian Müssig.

Mit Preisen ab 700 Euro zählen die klassischen Notebooks mit integriertem Touchscreen zu den günstigeren Geräten im Test. Auf ihnen kann man schnell mal ein Icon per Fingerzeig markieren oder durch die Fotosammlung blättern. Manche für Touch entwickelte Anwendungen und Spiele machen jedoch weniger Spaß: "Im mitunter von Apps vorgesehenen Hochkantformat lassen sich die Notebooks nicht sinnvoll halten; zudem kann man das Display auch nicht Tablet-typisch flach vor sich legen", sagt Müssig.

Wer mehr Wert auf den Tabletcharakter legt, ist bei den teureren Hybrid-Geräten besser aufgehoben. Anwender können aus unterschiedlichen Konzepten wählen: Während der Bildschirm bei einigen Modellen beim Zusammenklappen nach außen zeigt, lässt sich der Touchscreen des Dell XPS 12 im eingefassten Rahmen drehen und zeigt wahlweise nach innen oder außen. Das Taichi 21 von Asus bringt sogar zwei Panels mit, ein mattes innen und eins für die Fingerbedienung außen. "Der Preisunterschied zwischen den Hybriden macht sich vor allem bei der wichtigsten Komponente, dem Display, bemerkbar", so der c't-Experte. Unterhalb von 1000 Euro bekommt man sehr dunkle Bildschirme mit vergleichsweise flauen Farben, während die attraktiven Panels erst bei 1400 Euro anfangen.

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