Falsche Einschätzung des Firmenwertes lässt manche „Ruhestandspläne“ von Unternehmern Makulatur werden

Die auf IT-Unternehmen spezialisierte M&A- Beratung connexxa analysierte die Ursachen, warum IT-Unternehmer regelmäßig ihren Unternehmenswert zu hoch einschätzen
(PresseBox) (Frankfurt, ) Eine aktuelle Studie der Data Room Services GmbH belegt, dass z.Zt. rund 43% aller Transaktionen scheitern, weil keine Einigung über den Kaufpreis erzielt werden konnte – warum ist dies so?

Auf der Suche nach den Ursachen für dieses Phänomen entdeckten wir den „Endowment-Effekt“ = Besitztumseffekt der besagt, dass der wahrgenommene Wert eines Gutes höher ist, wenn man es besitzt (Richard H. Thaler gab diesem Effekt seinen Namen).

In mehreren wissenschaftlichen Versuchen wurde bewiesen, dass Verkäufer einen um vielfachen höheren Wert für ihre Besitztümer verlangten, als Käufer bereit waren hierfür zu zahlen.

Deshalb rät die connexxa dazu, den Unternehmenswert von einem externen Berater mit Branchen know how ermitteln zu lassen, um die „gefühlte“ Diskrepanz offenzulegen und ggfls. für das Unternehmen ein Wertsteigerungs-programm zu erarbeiten, um zu einem späteren Zeitpunkt den gewünschten Verkaufswert zu realisieren.

Die Diskrepanzen zwischen gefühlten und für einen Käufer akzeptablen Firmenwert bestehen in der Sichtweise. Der Käufer bezieht den Kaufwert eines Unternehmens immer auf seine spezielle Situation und Kondition seines Unternehmens. Für jeden Käufer gibt es deshalb auch ein individuelles Nutzenprofil, dass das zu erwerbende IT-Unternehmen hat – oder auch nicht hat.

Gerade deshalb ist der Unternehmensverkauf über Unternehmensmakler in der IT-Branche wenig erfolgreich, da diese Kriterien nicht berücksichtigt werden – nur Brancheninsider haben die Erfahrung und die Kenntnisse wer, was in den verschiedenen IT-Marktsegmenten sucht und ggfls. erwerben möchte.

Mittelständische IT-Unternehmen weisen größenbedingt – besonders oft Defizite in den verschiedenen Funktionen des Unternehmens auf – dies sind:
  • Vision und Strategie
  • Geschäftsmodell
  • Prozessmanagement
  • Mitarbeiterführung
  • Kaufmännische Kennzahlen
  • Service und Kundenorientierung
  • Vorgehensweise in der Softwareentwicklung
  • Vertrieb &Marketing
Mängel in einer einzelnen oder mehreren Unternehmensfunktionen können für einen Käufer den Unternehmenswert erheblich reduzieren oder gar das Interesse verlieren lassen.

Oft verlieren Unternehmer im laufe der Zeit den realistischen Blick auf ihr Unternehmen, weil sie zu sehr eingebunden sind und im Unternehmen arbeiten anstatt am Unternehmen.

„Gerade mittelständische IT-Unternehmen die einen Umsatz zwischen 1 bis ca. 5 Mio. € erzielen, sind aus unserer Erfahrung heraus, besonders von diesem Effekt betroffen…“, so Dipl.Kfm. Andreas Barthel, Geschäftsführer der connexxa, der seit 1996 IT-Unternehmen in Zu- und Verkauf-Transaktionen unterstützt.

„Aus diesem Grund haben wir speziell für IT-Unternehmer in dieser Größenklasse, ein IT-Unternehmer Coaching zur systematischen Unternehmensentwicklung entwickelt.

Über 6 Monate hinweg werden die teilnehmenden IT-Unternehmer in 6 zweitägigen Workshops, durch alle Funktionen eines IT-Unternehmens „geführt“ und für Optimierungs- und Wachstumspotentiale im eigenen Unternehmen sensibilisiert.

Im Ergebnis haben die IT-Unternehmer ein klares realistisches Konzept, um ihr Unternehmen weiter zu entwickeln und ggfls. einige Jahre später erfolgreicher zu veräußern“, so Andreas Barthel, der diese Workshops durchführt.

Weitergehende Informationen:
http://www.connexxa.de/category/coaching/

Kontakt

connexxa Services Europe Ltd.
Berner Str. 79
D-60437 Frankfurt
Andreas Barthel
Geschäftsführung
Geschäftsführer
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