Neuerungen in der Kfz-Versicherung 2013: Neue Schadenfreiheitsklassen und Unisex-Tarife

Autofahrer sind in diesem Jahr mit zahlreichen Änderungen konfrontiert: Das 1A Verbraucherportal fasst die Neuregelungen zusammen und zeigt, was Versicherte ab sofort beachten sollten
(PresseBox) (Rostock, ) Kaum hat das neue Jahr begonnen, stehen gleich mehrere zum Teil gravierende Änderungen bei den Kfz-Policen ins Haus. Da wäre zum einen das überarbeitete Typklassenverzeichnis, welches den Versicherungsgesellschaften als eine Art Register für das Schadensrisiko eines Fahrzeugs dient. Zum anderen hat ein Großteil der Kfz-Versicherer auch bei den Schadenfreiheitsklassen (SF) ihrer Versicherungsnehmer nachgebessert. Bei der Prämienkalkulation ist darüber hinaus mit der verpflichtenden Einführung der Unisex-Tarife zum 21. Dezember 2012 das Geschlecht als Risikofaktor entfallen. Insgesamt könnte es für viele Versicherte teurer werden. Unter http://www.1a.net/versicherung/kfz-versicherung hat das 1A Verbraucherportal die wichtigsten Informationen, Hintergründe sowie Tipps zum Thema Kfz-Policen zusammengefasst.

Brachte die routinemäßige Anpassung der Regional- und Typklassen im vergangenen Jahr nur bei rund einem Drittel der bundesweit zugelassenen Fahrzeuge Umstufungen, sind in diesem Jahr nach Angaben des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) nahezu die Hälfte aller Fahrzeuge betroffen. Grund dafür ist die Tatsache, dass erstmals das Alter der Versicherungsnehmer und Fahrzeugnutzer Berücksichtigung findet.

Viele Kfz-Versicherer arbeiten zudem seit Ende 2012 mit einer neuen Staffel von Schadenfreiheitsklassen, die in vielen Fällen bis zur SF 35 reichen. Die jeweilige Schadenfreiheitsklasse richtet sich danach, wie viele Jahre ein Fahrzeugnutzer bereits ohne Schadensmeldung fährt. Neuerungen für Kfz-Policen sind auch in der Tagespresse, z.B. hier http://www.capital.de/finanzen/versicherung/:Versicherungen--Was-sich-2013-bei-Kfz-Policen-aendert/100048783.html?p=2 nachzulesen.

Wie in anderen Versicherungssparten muss auch in der Kfz-Versicherung seit spätestens Ende 2012 auf die geschlechtsabhängige Kalkulation der Beiträge verzichtet werden. Zuvor spiegelte sich das geringere Unfallrisiko der Frauen in niedrigeren Beiträgen im Vergleich zu den Männern wider. Andersherum mussten vor allem junge Männer tiefer in die Tasche greifen. Innerhalb der Unisex-Tarife werden die unterschiedlichen Risiken nun auf beide Geschlechter gleich verteilt.

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