Information Builders: 2013 geht der Trend zu Self-Service-BI

(PresseBox) (Eschborn, ) Größere Flexibilität, einfache individualisierte Bereitstellung von Informationen, verstärkte Nutzung sozialer Netzwerke als Datenquellen und die Bereitstellung von Analyse-Tools auf mobilen Endgeräten: Mit diesen Anforderungen setzen nach Meinung von Information Builders die Fachbereiche ihre IT-Abteilungen bei Business Intelligence im Jahr 2013 unter Innovationsdruck.

Das Wirtschaftswachstum in Deutschland wird 2013 deutlich schrumpfen, prognostizieren die Experten. Da heißt es, jederzeit den Überblick über das aktuelle Geschehen im Unternehmen, bei den Kunden- und Lieferantenbeziehungen und in den Märkten zu haben. Gerade in einem derart dynamischen Umfeld spielen Business-Intelligence (BI)-Anwendungen und -Technologien eine entscheidende Rolle, da sie fundierte Grundlagen für Entscheidungen auf allen Unternehmensebenen und in den Fachbereichen liefern. Information Builders, einer der weltweit führenden Anbieter von BI-, Datenintegritäts- und Systemintegrations-Lösungen, gibt einen Ausblick auf die fünf wichtigsten Entwicklungstendenzen im BI-Sektor für das neue Jahr.

1. Fachbereiche fordern Self-Service-BI.

Immer mehr Anwender aus den Fachbereichen erwarten, dass sie eigenständig und ohne zusätzliche Hilfe durch die IT-Abteilung Ad-hoc-Berichte erstellen und die benötigten Basisdaten näher analysieren können. Dazu benötigen sie intuitiv und sehr flexibel einsetzbare Werkzeuge, um entscheidungsrelevante interne und externe Daten zu beschaffen. Sichere und durch die IT verwaltete Self-Service-BI-Funktionalitäten bieten Mitarbeitern, aber auch Kunden und Lieferanten, die Möglichkeit, schnell und unkompliziert wichtige entscheidungsrelevante Daten aufzubereiten.

2. Informationen aus sozialen und Unternehmensnetzwerken werden mit BI ausgewertet.

Insbesondere im Marketing, Vertrieb und Kundensupport haben Unternehmen Projekte gestartet, um Information aus sozialen Netzwerken zu analysieren und mit bereits vorhandenen oder neuen BI-Anwendungen zu kombinieren, um daraus handlungsrelevantes Wissen zu erzeugen. Mit zusätzlichen Funktionen beispielsweise für die Textanalyse können Unternehmen sowohl strukturierte als auch unstrukturierte Daten durchsuchen und die ermittelten Informationen mit Daten aus CRM-Systemen oder anderen Unternehmensapplikationen für weitere Analysen einsetzen. In Zeiten der Meinungsbildung über das Internet sind - wie nie zuvor - frühe und detaillierte Erkenntnisse über Stimmungsschwankungen und Einstellungen bezüglich der Akzeptanz eines Unternehmens oder eines Produktes ausschlaggebend für seinen Erfolg oder Misserfolg.

3. Prognostische Analyse und Modellierung eröffnen neue Handlungsfelder.

Reporting, Data-Mining, Data-Warehouses und Optionen zur grafischen Aufbereitung von Daten sind als BI-Einsatzgebiete in vielen Unternehmen heute etabliert. Mit Werkzeugen und BI-Anwendungen für detaillierte Vorhersagen und einer aktiven Gestaltung der Zukunft können bislang erst wenige Unternehmen aufwarten. Prognostische Analysen und Modelle galten lange Zeit als Domäne von Spezialisten, die dazu detaillierte Statistikkenntnisse benötigten. Aufgrund einfach anzuwendender und einfach zugänglicher Open-Source-Tools wie der Statistikbibliothek R wird sich die prognostische Analyse und Modellierung im Jahr 2013 verstärkt durchsetzen. Die Initiative dazu geht von Fachabteilungen aus, denn hier existiert ein beachtlicher Bedarf an Planung, Modellierung, Umsetzung und Soll-Ist-Vergleichen für die Unternehmenssteuerung.

4. Mobile Geräte stellen unternehmenskritische Informationen jederzeit bereit.

Smartphones und Tablets sind aus dem Unternehmensalltag nicht mehr wegzudenken. Anwender wollen damit auch ihre gewohnten oder neue BI-Anwendungen nutzen, wichtige Geschäftsinformationen weiter analysieren und Daten in den Quellsystemen ändern - vorausgesetzt, sie verfügen über die dazu notwendigen Zugriffsrechte. Jederzeit und überall auf Mission-Critical-Daten zugreifen zu können, wird zu einer unabdingbaren Geschäftsanforderung.

5. Big Data erweitert die Möglichkeiten von Business Intelligence.

Zur Aufbereitung sehr großer strukturierter, aber auch weitgehend unstrukturierter Datenmengen setzten Unternehmen in einzelnen Projekten schon Big-Data-Technologien ein. Ziel dabei ist es, intern vorhandene und bei Bedarf auch wichtige externe Datenquellen effizienter zu nutzen. Die technische Grundlage dafür bilden BI-Plattformen sowie Analyse- und Visualisierungs-Tools. In vielen Unternehmen wird Big Data als Erweiterung einer vorhandenen BI-Lösung zum Einsatz kommen, denn damit lässt sich auf vorhandenen Investitionen aufbauen.

"Die wirtschaftlichen Aussichten in vielen Unternehmen und Branchen verdeutlichen die Herausforderungen der Unternehmenssteuerung. Die vorhandenen Ressourcen effizienter nutzen, Kosten senken, weitere Umsatzmöglichkeiten bei Kunden erschließen und neue Kunden gewinnen, lauten einige der Vorgaben", erläutert Nathan Jagoda, Country Manager Germany bei Information Builders in Eschborn. "Oftmals sind die Fachbereiche die treibenden Kräfte, wenn es um die Einführung innovativer BI-Lösungen für Self-Service-BI, den BI-Einsatz auf Smartphones und Tablets und die schnelle Bereitstellung neuer Funktionalitäten geht."

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