Bei nervigen Kollegen hilft nur Reden

TÜV SÜD-Tipp aus der Arbeitspsychologie
Kerstin Reviol, Leiterin der Arbeitspsychologie bei der TÜV SÜD Life Service GmbH (PresseBox) (München, ) Die einen wissen alles besser, die anderen verpesten mit ihrer schlechten Laune das Büroklima und die nächsten halten andere Mitarbeiter mit einem Kaffeeklatsch nach dem anderen regelmäßig von der Arbeit ab. Kollegen kann man sich nicht aussuchen, aber die richtige Kommunikation erleichtert den Umgang mit ihnen.

Im Büroalltag muss Konfliktmanagement groß geschrieben werden. Schließlich spielt sich der Großteil des Tages am Arbeitsplatz ab. Unliebsamen Kollegen kann da kaum aus dem Weg gegangen werden. Deswegen ist bei Unstimmigkeiten sofort das Gespräch zu suchen. „Durch Reden kann jeder seine Sichtweise der Dinge darlegen und beide Parteien können gemeinsam Lösungsansätze erarbeiten“, erklärt Diplom-Psychologin Kerstin Reviol, Leiterin der Arbeitspsychologie bei der TÜV SÜD Life Service GmbH. „Wichtig ist dabei, dem Kollegen keine Vorwürfe zu machen, sondern sachlich zu bleiben und Ich-Botschaften zu formulieren. Zum Beispiel: ‚Ich habe mich durch den Vorfall ungerecht behandelt gefühlt.’ Indem der Betroffene seine Gefühle ausdrückt, kann sich der Kollege besser in seine Lage versetzen und ihn verstehen.“

Eine klärende Unterhaltung sollte dem Gegenüber die eigene Situation sowie die bestehende Problematik aufzeigen. Dafür muss das Verhalten, das einen stört, ganz konkret benannt werden. Klartext reden ist dabei ein Muss. Der Fokus muss dabei auf den jeweiligen Verhaltensweisen liegen. Ein Versuch zur Konfliktbeilegung sollte im ersten Schritt immer unter vier Augen stattfinden. Oft können Differenzen so bereits beigelegt werden. Kommt es zu keiner Lösung, kann der Chef weiterhelfen. Dieser sollte sich beide Seiten anhören und objektive Lösungsvorschläge anbringen.

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