FIDUCIA portiert IBM VisualAge Klassenbibliothek und beendet das Wartungsproblem für IBM VisualAge C++ OCL

Presse-Information
(PresseBox) (Karlsruhe / Stuttgart, ) Wie auch andere Software-Hersteller setzte die Karlsruher Fiducia AG für eine Reihe ihrer Anwendungen auf die Entwicklungsplattform VisualAge C++ der IBM. Mit dem Ende der Weiterentwicklung von VisualAge für Windows und OS/2, das IBM Anfang 2001 bekannt gab, ergab sich ein Wartungsproblem für einige Fiducia-Anwendungen für die Finanzbranche. Experten der Fiducia lösten nun das Problem durch die Portierung der Anwendungen. Das IT-Unternehmen bietet diese Lösung jetzt auch weiteren Kunden an, auch für Anwendungen außerhalb der Finanzbranche.

Eine Neuentwicklung von Banken-Kernanwendungen, die vom Entwicklungsstopp von VisualAge betroffen sind, stand für die Fiducia nicht zur Diskussion. Zu groß wären die erforderlichen Investitionen in kurzer Zeit gewesen. Vielmehr machten sich die Software-Spezialisten der Fiducia auf die Suche nach einer schnell umsetzbaren und kostengünstigen Lösung.

Die Softwareanalyse ergab im Wesentlichen eine Abhängigkeit der IT-Anwendungen zur IBM-Klassenbibliothek Open Class Library (OCL). Die Fiducia-Spezialisten schmiedeten Pläne, diese Bibliothek auf einen von der Fiducia genutzen und gewarteten Compiler zu portieren. Erste Tests verliefen erfreulich. Die Portierung der Anwendungen beschränkte sich auf wenige unterschiedliche aber trickreiche Ausprägungen des C++ Standards.

Dabei ergeben sich folgende Vorteile:
- Bewahrung des gewöhnten "Look and Feel" für die Software-Anwender
- Vermeidung des Schulungsaufwandes für über 5.000 Anwender
- Investitionsschutz durch geringen Portierungsaufwand
- Vermeidung fachlicher Tests
- Schaffung von für Single Source für Anwendungen unter OS/2 und Windows
- Qualitätsverbesserung durch den Compilerwechsel
Erfolgreiche Portierung großer Anwendungen
Nachdem die Klassenbibliothek portiert war, starteten die Fiducia-Spezialisten die Portierung einer großen Anwendung mit über einer Million Codezeilen. Der Erfolg war beachtlich und der Aufwand blieb im Vergleich zu einer Neuentwicklung äußerst gering. Zwischenzeitlich wurden weitere Software-Produkte portiert, die sich bereits im Einsatz bewähren.

Die durch die Fiducia wieder in Wartung befindliche OCL-Klassenbibliothek bietet das Unternehmen nun inklusive der Portierungsunterstützungen für den Einsatz in anderen Produkten, auch außerhalb der Finanzbranche, an. Mit diesem neuen Angebot wird das Wartungsproblem für IT-Anwendungen auf Basis der OCL unter VisualAge für C++ behoben.

Weitere Informationen:
Christoph Rosenow, Fiducia AG, Fax 0561/9590-3777 oder per E-Mail an info@fiducia.de

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