Ist Burnout wirklich (nur) eine Frage der Psyche?

Burnout fängt nicht im Kopf an, sondern im gesamten Körper. Ausgebrannt durch Stoffwechselstörung in den Körperzellen
Logo_Wedicon (PresseBox) (Nürnberg, ) In den vergangenen drei Jahren gab es kaum eine Talkshow oder Zeitschrift, die das Burnout-Syndrom nicht thematisierte. Immer mehr muss innerhalb kurzer Zeit erledigt werden, der Leistungsdruck steigt und steigt. Aber die schnelllebige Zeit mit all ihren technischen Fortschritten hat ihren Preis:

Die aktuellen Veröffentlichungen des Bundesverband der Betriebskrankenkassen (BKK) beziffern den Schaden durch Burnout mit 6,3 Mrd. Euro und zeigt eine Zunahme der Arbeitsunfähigkeits-bescheinigungen wegen Burnout in den vergangenen sieben Jahren um den Faktor 19. Erstmals liegt die Häufigkeit wegen psychischen Erkrankungen, die auch durch überdurchschnittlich lange Fehlzeiten gekennzeichnet sind, auf Platz 3 der Statistik. Die WHO errechnete, dass ein Burnout-Fall im Schnitt 30,4 Tage pro Jahr mit sich bringt. "Keine andere Krankheitsart weist solche dynamische Steigerungsraten auf", so der Kassenverband.

Für die Betroffenen bedeuten zum Beispiel Überarbeitung, Überforderung, mangelnder Freizeitausgleich, Konkurrenzkampf und Existenzängste, dass irgendwann nach längerer Zeit die Energiereserven erschöpft sind und ein Burnout diagnostiziert wird.

Neben den erschwerenden psychischen Faktoren manifestieren sich meist körperliche Leiden wie Rückenschmerzen, Infektanfälligkeit, Darmerkrankungen, Störungen des Botenstoff- und Hormonstoffwechsel und u.a. damit verbundene sexuelle Störungen.

Diese Aspekte werden in der Schulmedizin auch berücksichtigt, aber was passiert auf zellulärer Ebene - dort wo die eigentliche Energieproduktion stattfindet und welche Auswirkungen hat dies auf das autonome Nervensystem welches u.a. die Organfunktionen steuert?

Das Stoffwechsel-Analysesystem von WEDICON ist eine einzigartige Technologie, die in einfachster Anwendung (nicht-invasiv), die Regulation des zellulären Stoffwechsel messen kann - und das in wenigen Sekunden und völlig schmerzfrei.

Die umfassende Auswertung zeigt, ob sich der Stoffwechsel im Gleichgewicht befindet oder ob ggf. eine Belastung, z.B. Übersäuerung oder Schadstoffbelastung, vorliegt.

Das bewährte Messverfahren basiert auf der Autofluoreszenzfähigkeit bestimmter Stoffwechsel-Substanzen die im Gewebe des Daumenballens durch das optische Messinstrument erfasst werden - sie "leuchten" im UV-Licht, das vom Messgerät ausgesendet wird.

Die Verhältnisse der Stoffwechselsubstanzen zueinander geben Auskunft über Veränderungen bzw. Belastungen verschiedener zellulärer Stoffwechselfunktionen.

Somit können frühzeitig regulatorische Störungen des zellulären Stoffwechsels erkannt und optimiert werden, wie z.B.

- der Schutz vor Übersäuerung
- der Schutz vor oxidativem Stress
- den Schutz vor infektiösen Prozessen
- die Regulation entzündlicher Prozesse
- Zellneubildungs- und Abbauprozesse
- die Stoffumsatzregulation
- die Immunabwehr -
- die mentale Belastbarkeit und
- den Mikronährstoffbedarf

Herzratenvariabilität & HRV-Biofeedback

Ist der Körper wieder in einen gesunden Säuren-Basen-Haushalt eingestellt und Schadstoff- belastungen minimiert, dann sollte ein Blick auf die Funktionen des vegetativen Nervensystems gelegt werden.

Die Herzratenvariabilität (HRV) hat ihren Ursprung in der Funktion des vegetativen Nervensystems. Dadurch lassen sich prinzipiell Störungen erkennen, die Auswirkungen auf den Herzfunktion haben.

Mit der s.g. HRV-Messung lassen sich unterschiedliche Störungen unterscheiden, die direkt das autonome Nervensystem schädigen können, und Krankheiten, die sich etwa über dauerhaft erhöhte Stoffwechselbeanspruchungen indirekt auf das autonome Nervensystem auswirken.

Bei der Messung wird besonderes Gewicht auf die Kopplung von Herz und Atmung gelegt, um den Grad der Kohärenz bzw. Synchronisation von Herzrhythmus und Atemfrequenz zu bestimmen.

Bei Einwirkung von Stress, Ärger oder Angst, die mit vermehrter Ausschüttung von Stresshormonen einhergeht, verschwindet diese Balance zwischen Atmung und Herzschlag. Diese lässt sich mit der HRV-Messung erfassen und grafisch auswerten.

Über eine Referenzauswertung wird eine Darstellung vom kalendarischen Alter zum biologischen Alter ermöglicht.

Weitere Einblicke erlauben HRV-Langzeitrecorder (48h) die Einflüsse des Alltags und damit die auftretenden Stressoren darstellen. Diese werden grafisch dargestellt und zeitlich den Ereignissen zuordnet.

Mit dem Biofeedback-Training, welches als komplementärmedizinische Methode anerkannt ist, lässt sich die HRV verhaltenstherapeutisch nutzen. Die Verbesserung der Kohärenz von Atmung und Herz führt zum Abbau von Anspannungen und trägt dazu bei Stress und Angst im Alltag gelassener zu bewältigen. Laut aktuellen Studien aus den USA sind dadurch Depressionen, Herzerkrankungen, Asthma, Angststörungen und Schlaflosigkeit günstig beeinflussbar.

Das HRV-Biofeedback wird bereits erfolgreich in der betrieblichen Gesundheitsförderung eingesetzt. Mitarbeiter können individuell und in kurzer Zeit Entspannungs- und Konzentrationsfähigkeit verbessern. Die Balance zwischen Sympatikus und Parasympatikus, gemessen an der HRV, nimmt zu und das individuelle Stressempfinden sinkt.

©2013, Ronny Steinhagen, WEDICON Healthcare Systems GmbH

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